https://www.faz.net/-gum-8brqf

Russland : Eisbär mit Feuerwerkskörpern gequält

  • Aktualisiert am

Im Internet sorgt ein Video für Aufregung, das einen verendenden Eisbären zeigt. Unbekannte hatten ihn mit einem Feuerwerkskörper gefüttert.

          1 Min.

          Mit einem Feuerwerkskörper haben Unbekannte auf einer arktischen Insel im fernen Osten Russlands einen geschützten Eisbären getötet. Ein Video von dem Tier, das den Feuerwerkskörper offenbar verschluckt hatte, löste im Internet einen Aufschrei von Tierschützern aus. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein, wie örtliche Medien berichteten. Im Fall einer Verurteilung drohen dem Täter der Agentur Ria Nowosti zufolge bis zu drei Jahre Haft.

          Der Täter wird im Kreis von Arbeitern einer Baufirma auf der abgelegenen Wrangelinsel im arktischen Ozean vermutet. Unklar war den Berichten zufolge zunächst, ob er sich mit dem Feuerwerkskörper gegen den Bären schützen wollte, oder ob er das nach Nahrung suchende Tier aus Langeweile gequält hat. Umweltminister Sergej Donskoj forderte eine umfassende Ermittlung des „kaltblütigen Mordes“.

          Eisbären sind in Russland geschützt. Die Jagd auf sie ist seit 1957 verboten. Der Agentur Interfax zufolge gibt es weltweit noch etwa 25.000 der weißen Riesen.

          Weitere Themen

          Auf der Suche nach Antworten

          Kita-Mord in Viersen : Auf der Suche nach Antworten

          Der Mordverdacht gegen eine Erzieherin an einem Kita-Kind in Viersen zieht neue Kreise: Das Familienministerium in NRW will prüfen, ob Frühwarnzeichen ignoriert wurden. Die Deutsche Kinderhilfe fordert indes einen Kita-TÜV.

          Topmeldungen

          TUI hatte in mehreren Schritten 61 Maschinen der 737-Max-Reihe bestellt, von denen 15 infolge von Flugverboten am Boden bleiben mussten.

          F.A.Z. exklusiv : TUI und Boeing einigen sich auf Schadenersatz

          Nicht nur die Corona-Pandemie macht TUI zu schaffen – auch das teure Debakel um die 737 Max lastete bis zuletzt auf dem Reisekonzern. Nun aber gibt es zumindest eine gute Nachricht in der Krise.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.