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„Rocky“-Doping : Stallone kommt mit einer Geldstrafe davon

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Weil er Hormonpräparate illegal nach Australien eingeführt hat, muss Sylvester Stallone eine Geldstrafe berappen - eine milde Strafe. „Rocky“, der ohne Doping wohl nicht mehr die volle Leistung zeigen kann, hatte sich zuvor entschuldigt.

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          Wegen illegaler Drogeneinfuhr muss Filmstar Sylvester Stallone (60) in Australien umgerechnet 7800 Euro Strafe bezahlen. Dieses Urteil fällte ein Gericht in Sydney am Montag.

          Der Schauspieler, der in den siebziger Jahren als „Rocky“ und „Rambo“ vor allem mit dicken Muskelpaketen Eindruck machte, war im Februar mit verbotenen Muskelpräparaten und Wachstumshormonen in Sydney eingereist und angeklagt worden. Stallone war selbst nicht im Gericht, sondern ließ sich von Anwälten vertreten.

          Großteil der Strafe sind Prozesskosten

          Er müsse die Präparate auf ärztliche Anweisung wegen einer nicht näher bezeichneten Krankheit einnehmen, schrieb Stallone vergangene Woche an den Richter. Dennoch entschuldigte er sich für sein Fehlverhalten. Er habe ein schlechtes Beispiel gegeben. Neben der eigentlichen Strafe von 1800 Euro verurteilte der Richter Stallone auch zur Begleichung der Prozesskosten in Höhe von 6000 Euro.

          Stallone wollte im Februar die Premiere seines neuen Films „Rocky Bilboa“ in Sydney feiern. Am Flughafen stellte der Zoll in seinem Gepäck 48 Ampullen mit den Wachstumshormonen sicher. Nach Informationen des „Sydney Morning Herald“ behauptete Stallone zuerst, Rezepte für die Präpate zu haben. Nach australischen Recherchen sind die Substanzen jedoch auch in den Vereinigten Staaten nicht zugelassen und könnten folglich auch nicht auf Rezept ausgegeben worden sein.

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