https://www.faz.net/-gum-9m6bb

Auf Friedhof in Bochum : Rentner stirbt nach Polizeischüssen

  • Aktualisiert am

Nach Polizeiangaben bedrohte der Mann die Beamten. Bild: dpa

Zeugen alarmierten die Polizei, weil der Mann auf dem Friedhof mit einer Waffe hantierte. Nach Polizeiangaben bedrohte der Rentner die Beamten bei ihrem Eintreffen. Die Ermittlungen laufen.

          Ein Rentner ist nach Schüssen von Polizisten auf einem Friedhof in Bochum seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Leiche des Mannes solle noch am Sonntag obduziert werden, teilte die Essener Polizei mit. Die Polizei war am Donnerstagabend von einem Zeugen alarmiert worden. Dieser habe gesehen, wie der 77-Jährige auf dem Friedhof mit einer Schusswaffe hantierte.

          Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe der Mann die Polizisten bedroht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Beamten hätten „zum eigenen Schutz“ Schüsse auf den Rentner abgegeben und ihn erheblich verletzt. 

          Aus „Neutralitätsgründen“ ermittle jetzt eine Mordkommission der Polizei Essen in dem Fall. Zudem werden Zeugen gesucht. 

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Die Konzernzentralen von Deutscher und Commerzbank in Frankfurt am Main

          Deutsche und Commerzbank : Schlechte Aussichten

          Die Hauptversammlungen von Deutscher und Commerzbank haben einmal mehr gezeigt: Wer glaubt, die Unabhängigkeit der Geldhäuser sei ungefährdet, könnte eines Morgens aufwachen und sich verwundert die Augen reiben.

          Nach Mays Ankündigung : Brexit-Opfer

          Das Brexit-Thema wurde May wie zuvor schon Cameron zum politischen Verhängnis – und es ist eine Last, die auch die kommende Regierung nicht einfach abschütteln kann. Die EU allerdings auch nicht.
          Erst der Anfang: Dem „Spiegel“ stehen grundlegende Neuerungen bevor.

          Bericht zu „Spiegel“-Skandal : „Ein verheerendes Bild“

          Fünf Monate nach dem Bekanntwerden seines Fälschungsskandals hat der „Spiegel“ den Abschlussbericht seiner internen Untersuchung vorgelegt. Er offenbart eine Verkettung missachteter Warnungen.
          Kam 1996 auf den Markt: das Schmerzmittel Oxycontin

          Amerikanische Opioid-Tragödie : McKinsey berät Purdue nicht länger

          Die amerikanische Opioidkrise hat schon Tausende Amerikaner das Leben gekostet. Im Zentrum der Tragödie steht das Pharmaunternehmen Purdue. McKinsey hat nun die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen eingestellt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.