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Nach Kontrolle in Rendsburg : Polizei schießt bei Verfolgungsjagd auf flüchtigen Wagen

  • Aktualisiert am

Eine Polizeikontrolle auf der A7 bei Rendsburg (Archivbild) Bild: dpa

Ein Autofahrer in Schleswig-Holstein widersetzt sich einer Kontrolle und rammt mehrere Polizeiwagen. Beamte feuern auf die Reifen des Autos, die Verfolgungsjagd endet schließlich in einem Graben.

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          Mit Straßensperren und Schüssen hat die Polizei einen Autofahrer in Schleswig-Holstein nach einer halbstündigen Verfolgungsjagd gestoppt. Der 30-Jährige widersetzte sich am Donnerstagabend einer Kontrolle in Rendsburg westlich von Kiel, durchbrach Sperren, fuhr mit hohem Tempo auf Polizisten zu und rammte mehrere Polizeiwagen, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte.

          Nördlich von Rendsburg fuhr er auf die Autobahn 7 und raste in Richtung Süden. Dabei drängte er einen Streifenwagen in die Mittelplanke. Nach einigen Kilometern stoppten mehrere Polizeiwagen die Fahrt kurzfristig. Der Mann fuhr jedoch gegen die Autos, die ihn eingekeilt hatten. Beamte feuerten auf die Reifen des Wagens. Trotz Beschädigung eines Reifens lenkte der 30-Jährige seinen Pkw weiter als Geisterfahrer über die Autobahn. Wenig später auf der Bundesstraße 203 drängte die Polizei ihn schließlich in einen Graben und nahm ihn fest.

          Dem polizeibekannten Deutschen wird nach Polizeiangaben unter anderem versuchter Totschlag gegen Beamte vorgeworfen. Eine Beamtin wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Vier Polizeiautos wurden beschädigt, einige von ihnen schwer. Die Schadenshöhe wurde auf deutlich mehr als 50.000 Euro geschätzt.

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