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Derzeit ist die Rapperin auf freiem Fuß. Bild: dpa

Verleumdung und Beleidigung? : Neuer Ärger für Rapperin Schwesta Ewa

  • Aktualisiert am

Wegen 35-facher Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjähriger ist Schwesta Ewa zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft schon wieder gegen sie.

          Rund ein halbes Jahr nach der Verurteilung der Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa laufen nun neue Ermittlungen. Dabei geht es um den Verdacht der Verleumdung. Wie eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag sagte, soll die 32-Jährige behauptet haben, während ihrer Untersuchungshaft von einem Justizbeamten sexuell belästigt worden zu sein. Darüber hinaus läuft bereits ein Ermittlungsverfahren, das sich um Beleidigung dreht. Die Rapperin soll die Staatsanwaltschaft in einem Video beschimpft haben. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

          Schwesta Ewa war im Juni unter anderem wegen 35-facher Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjähriger zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Dagegen hatten sowohl sie als auch die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt. Derzeit ist die Rapperin auf freiem Fuß.

          Der Vorwurf, junge Frauen zur Prostitution gezwungen zu haben, war im Urteil vom Juni fallengelassen worden. In der Begründung hieß es, die Frauen hätten sich nicht unter Zwang prostituiert.

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