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Prozess wegen Körperverletzung : Rapper „Kollegah“ muss 46.000 Euro wegen Schlägerei zahlen

  • Aktualisiert am

Sagt, er habe aus Notwehr gehandelt: „Kollegah“ Bild: dpa

Der Rapper „Kollegah“ soll einen Gast nach einem Auftritt niedergeschlagen und dessen Bekannten das Nasenbein gebrochen haben. Ein Urteil wird es in dem Fall nicht geben: Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen eine Geldauflage eingestellt.

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          Der Prozess gegen den Rapper „Kollegah“ wegen einer Disco-Schlägerei ist gegen eine Geldauflage eingestellt worden. Der Dreißigjährige zahlt insgesamt 46.000 Euro vor allem an gemeinnützige Einrichtungen, aber auch an die beiden Geschädigten. Dafür stimmte die Staatsanwaltschaft am Montag im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Traunstein der Einstellung des Verfahrens zu.

          „Kollegah“ war wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Er soll im Sommer 2013 einen Gast nach einem Auftritt in Freilassing niedergeschlagen und dessen Bekannten das Nasenbein gebrochen haben. Das Amtsgericht Laufen hatte den Sänger im Herbst 2014 mangels Beweisen freigesprochen, die Staatsanwaltschaft dagegen Berufung eingelegt. „Kollegah“ hatte stets behauptet, in jener Nacht zum 29. Juni 2013 aus Notwehr gehandelt zu haben. Nach Ende des Verfahrens verließ er sofort das Gericht.

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