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Brand im Gericht : Prozess im Missbrauchsfall Bergisch Gladbach verschoben

  • Aktualisiert am

Feuerwehrwagen stehen vor dem evakuierten Gerichtskomplex in Köln. Bild: dpa

Der Prozess gegen einen zentralen Verdächtigen im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach kann an diesem Montag doch noch nicht beginnen – weil es im Gericht in einem Kälteraum einen Brand an einem Schaltschrank gab.

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          Wegen eines Brandes im Kölner Landgericht hat der Prozess gegen einen zentralen Verdächtigen im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach nicht wie geplant begonnen. Der Auftakt am Montag wurde kurzfristig verschoben. Im Gericht habe es in einem Kälteraum einen Brand an einem Schaltschrank gegeben, erklärte ein Sprecher. Man gehe von einem technischen Defekt aus. Der Rauch sei aber bis in die sogenannte Vorführstelle gezogen – an dem Ort warten in Haft befindliche Angeklagte auf ihren Prozess. Auch der Angeklagte im Missbrauchsfall Bergisch Gladbach hätte dort untergebracht werden müssen. Das sei momentan aber nicht zumutbar.

          In dem Verfahren wird dem 43-Jährigen vorgeworfen, immer wieder seine kleine Tochter sexuell missbraucht zu haben. Der Deutsche gilt als zentrale Figur im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, der sich mittlerweile auf ganz Deutschland erstreckt. Der Prozess war daher mit Spannung erwartet worden. Als neuer Termin für den Start steht nun der kommende Montag im Raum. Er muss vom Gericht aber noch bestätigt werden.

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