Prostituierte aus Nigeria : Bestellt, verraten und verkauft
Von Martin Wittmann
Lesezeit: 7 Min.
Am Platz der Republik in Frankfurt. Eine Frau betritt einen afrikanischen Laden. Zwischen Perücken, Haargel und Videofilmen kommt sie mit zwei nigerianischen Männern ins Gespräch. Sie erzählt ihnen, der Visumantrag ihrer Schwester aus Nigeria sei abgelehnt worden. Sie habe aber jemanden gefunden, der das Mädchen für 60 000 Euro nach Europa holt. Die beiden Männer lachen. Für diese Summe könnten sie nicht nur das Mädchen, sondern die ganze Familie nach Europa schaffen.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.