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Nach tödlicher Messerattacke : Polizeianwärter als Straftäter registriert

  • Aktualisiert am

Tatortssicherung nach der tödlichen Messerstecherei in Wiesbaden Bild: dpa

Wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung: Der Polizeikommissaranwärter, der in die Messerstecherei in Wiesbaden involviert war, ist schon zuvor aufgefallen. Seine Rolle bei den Vorfällen in Wiesbaden ist noch unklar.

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          Der Polizeikommissaranwärter, der in die tödliche Messerattacke in Wiesbaden verwickelt ist, war vor der Tat bereits als Straftäter erfasst. Der 23-Jährige sei wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung registriert, sagte ein Sprecher der Wiesbadener Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der letzte Vorfall habe sich im Jahr 2012 ereignet. Der junge Mann habe vom Jugendstrafrichter Auflagen erhalten. Im Gefängnis habe er wegen der Taten nicht gesessen.

          Ein 19-Jähriger war in der Nacht zum Sonntag in der Landeshauptstadt mit einem Messerstich in die Herzregion umgebracht worden. Hauptverdächtiger für die Bluttat ist ein 24 Jahre alter Student aus dem Rheingau-Taunus-Kreis. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Da bei den Ermittlungen aber noch nicht abschließend geklärt werden konnte, ob die Stiche von einem oder zwei Tätern ausgeführt wurden, bleibt laut Staatsanwaltschaft auch der 23-Jährige tatverdächtig.

          Die Opposition im Hessischen Landtag richtete schwere Vorwürfe an die Polizei und ihre internen Prüfsysteme bei der Auswahl der Kandidaten für den Polizeidienst und warf Innenminister Peter Beuth (CDU) als Verantwortlichem Versagen vor. Innenstaatssekretär Werner Koch hatte zuvor im Innenausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung über den Vorfall berichtet.

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