https://www.faz.net/-gum-8yekh

Razzia in Köln : Waffe und Anabolika bei Hells Angels beschlagnahmt

  • Aktualisiert am

Auf dem Weg zu den Hells Angels: Die Kölner Polizei rückt mit einem Spezialfahrzeug aus. Bild: dpa

Mit einem Spezialfahrzeug musste die Kölner Polizei das Eisentor des Vereinsheims der Hells Angels durchbrechen. Bei der Razzia entdecken die Beamten eine Munitionskiste und eine großkalibrige Waffe.

          1 Min.

          Schwer bewaffnete Spezialkräfte der Polizei haben ein Vereinsheim der Hells Angels in Köln gestürmt. Am Mittwoch gegen 21 Uhr durchbrachen sie mithilfe eines Spezialfahrzeugs das Eisentor des Vereinsheims und stürmten das Gelände. Dort wurden zwölf Personen angetroffen und vor Ort festgehalten, wie der Sprecher berichtete. Rund 100 Beamte waren bis spät in die Nacht im Einsatz.

          Dabei konnte die Kölner Polizei eine Munitionskiste, diverse Anabolika und Bargeld im Wert von mehreren Hundert Euro sicherstellen. Unter einer Reihe beschlagnahmter Messer befindet sich laut Polizeiangaben auch eine Machete. Außerdem konnten die Beamten Speichermedien sicherstellen, die gerade ausgewertet werden. Die Ermittlungen dauern an, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Behörde werde im Laufe des Donnerstags noch ausführlicher über den Einsatz berichten.

          Die Polizei suchte nach Beweismitteln, nachdem vor knapp zwei Wochen rund 40 Hells Angels-Mtiglieder in der Kölner Innenstadt die Geburtstagsfeier eines Anführers der rivalisierenden Rockergruppe Bandidos angegriffen hatten. Sie hatten versucht, einen Kontrollpunkt der Polizei zu durchbrechen, wurden jedoch von den Einsatzkräften aufgehalten. Nach dem Vorfall wurden Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. Für den Einsatz am Mittwochabend gab es einen richterlichen Durchsuchungsbefehl.

          Der Club ist ihnen heilig: Ein Rocker der Hells Angels in seiner Vereinsjacke

          Weitere Themen

          Statue von Melania Trump abgefackelt

          In Slowenien : Statue von Melania Trump abgefackelt

          Für viele Slowenen war das hölzerne Standbild von Amerikas First Lady in ihrem Geburtsort eher eine Zumutung. Nun hat offenbar ein Brandstifter für Abhilfe gesorgt.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.