https://www.faz.net/-gum-9gqjn

Aggressiver Neunzehnjähriger : Polizei schießt Asylbewerber in Dortmund an

  • Aktualisiert am

Die Polizisten konnten den Asylbewerber mit Reizgas nicht stoppen. Bild: dpa

Ein Streit zwischen zwei Männern in einer Flüchtlingsunterkunft eskaliert und die Polizei muss anrücken. Während des Einsatzes werden die Beamten selbst attackiert und können den Angreifer nur mit einem Schuss stoppen.

          Ein Polizeibeamter hat einem Asylbewerber in einer Dortmunder Flüchtlingsunterkunft ins Bein geschossen. Der Neunzehnjährige habe die Beamten zuvor mit einem Messer angegriffen und sei auch nicht durch den Einsatz von Reizgas zu stoppen gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Behörde ging von Notwehr aus.

          Dem Schuss war eine Auseinandersetzung in der Flüchtlingsunterkunft zwischen zwei Neunzehnjährigen vorausgegangen, bei der eine Person durch ein Messer leicht verletzt wurde. Während sich die herbeigerufenen Polizeibeamten um den Fall kümmerten, wurden sie angegriffen.

          Für den Angeschossenen bestand demnach keine Lebensgefahr. Gegen den Neunzehnjährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Wer macht’s? Annalena Baerbock und Robert Habeck

          Grüne Kanzlerkandidatur : Baerbock oder Habeck?

          Die grüne Spitze kommt gut an. Doch Annalena Baerbock und Robert Habeck wollen nicht darüber reden, wer Kanzlerkandidat wird und mit wem sie im Bund koalieren wollen.
          Verkehrsminister Andreas Scheuer

          Maut-Debakel : Neue Vorwürfe gegen Scheuer

          Hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in der Vergabe der vom europäischen Gerichtshof gestoppten Pkw-Maut getrickst, um die Kosten möglichst niedrig erscheinen zu lassen? Neue Dokumente legen diesen Vorwurf nahe.
          Empfindet Schäubles Äußerungen als „wohltuend“: der frühere Präsident des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen

          Streit über Maaßen : Nach der Attacke ist vor der Attacke

          Mit einer gezielt gesetzten Äußerung heizt Wolfgang Schäuble den Streit um einen möglichen Parteiausschluss von Hans-Georg Maaßen weiter an. Wieso macht er das?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.