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In Gelsenkirchen : Mordkommission ermittelt nach Massenschlägerei

  • Aktualisiert am

Das Logo der nordrhein-westfälischen Polizei Bild: dpa

Weil ein Beteiligter in Lebensgefahr schwebte, hat die Polizei nach einer Massenschlägerei in Gelsenkirchen eine Mordkommission eingerichtet. Etwa 50 Menschen waren aufeinander losgegangen.

          Nach einer Massenschlägerei in Gelsenkirchen am Sonntagnachmittag mit etwa 50 Menschen hat die Polizei eine Mordkommission eingerichtet. Grund dafür ist, dass einer der Beteiligten am Montag in Lebensgefahr schwebte. „Wie sein gesundheitlicher Zustand heute ist, wissen wir noch nicht“, sagte eine Sprecherin der Polizei Gelsenkirchen am Dienstag.

          Den Angaben der Polizei zufolge schlugen die Beteiligten auf der Straße unter anderem mit Flaschen, Baseballschlägern und Stühlen aufeinander ein. Zeugen sprachen laut Polizei auch davon, dass Steine geworfen wurden. Beim Eintreffen der Beamten gingen die mutmaßlichen Schläger rasch auseinander. Die Polizei sprach noch 25 Platzverweise aus.

          Fünf Beteiligte wurden in verschiedenen Krankenhäusern medizinisch versorgt. Drei Leute wurden „zur Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen“ in Gewahrsam genommen. Zudem wurden diverse Schlagwerkzeuge beschlagnahmt und zwei Handyvideos vom Tatverlauf sichergestellt. Die Ermittlungen zur Ursache der Auseinandersetzung zwischen den rumänischstämmigen Kontrahenten dauerten am Dienstag noch an.

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