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Fall der vermissten Rebecca : Polizei löscht Fahndungsfotos des Schwagers

  • Aktualisiert am

Polizeibeamte sperren einen Weg zum Herzberger See, wo am Montag nach Spuren gesucht wurde. Bild: dpa

Die Ermittler sehen „keine weiteren Erfolgsaussichten“ durch die Öffentlichkeitsfahndung. Derweil suchen sie weiter in Wald- und Seegebieten nach der vermissten Schülerin aus Berlin.

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          Im Fall Rebecca hat die Berliner Polizei die Bilder des tatverdächtigen Schwagers und von dessen Fahrzeug gelöscht. Die Ermittler sehen derzeit „keine weiteren Erfolgsaussichten“ durch die Öffentlichkeitsfahndung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Berlin mitteilten.

          Das Auto von Rebeccas Schwager war durch eine Überwachungsanlage in Brandenburg erfasst worden – und zwar am Tag von Rebeccas Verschwinden sowie erneut am Tag danach. Nach der Veröffentlichung von Fotos gingen hunderte Hinweise bei der Polizei ein. Eine heiße Spur war bislang nicht darunter.

          Rebecca war vor fünf Wochen verschwunden, nachdem sie im Haus ihrer Schwester in Berlin übernachtet hatte. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Der 27-Jährige Schwager der Jugendlichen saß zeitweise in Untersuchungshaft.

          Suche am Herzberger See ohne Erfolg

          Am Freitag wurde der Haftbefehl gegen ihn aufgehoben. Die Beweise reichen den Angaben zufolge derzeit nicht aus, um einen dringenden Tatverdacht zu begründen. Er ist aber nach wie vor Beschuldigter in dem Fall.

          Die Polizei sucht seit Wochen immer wieder Waldgebiete und Seen in Brandenburg nach Rebecca ab. Die Bemühungen blieben bislang aber ohne Erfolg.

          Am Montag waren Polizisten mit einem Boot und Echolot auf dem Herzberger See unterwegs. Auch ein Taucher war am Ufer und im Wasser zu sehen. Am Ufer gingen Polizisten mit Spürhunden entlang, das Technische Hilfswerk (THW) suchte im Wald. Die Polizei hatte den Zugang zum See zum Teil abgesperrt. Bis zum Nachmittag wurde nichts gefunden.

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