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Nordrhein-Westfalen : Polizei-Großeinsatz mit Hubschrauber nach Massenstreit in Werl

  • Aktualisiert am

Ein Streifenwagen der Bundespolizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht in der Ausfahrt einer Garage (Symbolbild). In Werl hat ein Menschenauflauf zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Bild: dpa

In der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Werl eskaliert Streit unter jungen, teils betrunkenen Männern. Die Polizei sperrt eine Straße, setzt Hunde und einen Hubschrauber ein.

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          Nach zwei Auseinandersetzungen hat eine Gruppe von etwa 60 Personen in Werl einem Großeinsatz der Polizei zur Folge gehabt. Zuerst sollen ein 24 und ein 27 Jahre alter Mann nach Polizeiangaben einen Zuwanderer nach einem Streit angegriffen und geschlagen und ihn dabei leicht verletzt haben.

          Unabhängig davon soll kurz danach ein 26 Jahre alter Betrunkener drei Zuwanderer bedroht haben. Alle Beteiligten riefen per Handy Verstärkung zu Hilfe. Als die Polizei am späten Samstagabend eintraf, stand sie den Angaben nach einer aggressiven Menschenmenge gegenüber.

          Die Straße wurde für den Verkehr gesperrt. Zwei Hundeführer und ein Polizeihubschrauber, der die Straße ausleuchtete, waren im Einsatz. Besonders aggressiv zeigte sich laut Polizeimeldung ein 29 Jahre alter Werler. Er weigerte sich zunächst, seine Personalien feststellen zu lassen. Später griff er die Polizisten an und konnte nur mit Pfefferspray gestoppt werden. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam.

          Die beiden 24 und 27 Jahre alten Männer versuchten zunächst, den aggressiven 29-Jährigen zu verteidigen und rannten dann davon. „Da beide jedoch bei den Beamten persönlich bekannt sind erwarten sie entsprechende Anzeigen“, heißt es in der Polizeimeldung.

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