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20.000 Euro Belohnung : Polizei fahndet nach Überfall auf HSV-Investor auf Arabisch

  • Aktualisiert am

In diesem Haus wurde der HSV-Investor Ernst Burmeister überfallen und tödlich verletzt. Bild: dpa

Wegen des hohen Anteils an Migranten im Stadtteil Stade-Bützfleth fahndet die Polizei nach dem tödlichen Raubüberfall auf den HSV-Investor Ernst Burmeister auf Deutsch und Arabisch nach den Tätern.

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          Nach dem tödlichen Raubüberfall auf den HSV-Investor Ernst Burmeister in Stade fahndet die Polizei nun mit Plakaten auf Deutsch und Arabisch nach den Tätern. Für Hinweise zum Ergreifen der Täter wurde zwischenzeitlich eine Belohnung von 20.000 Euro ausgesetzt. Der hohe Anteil an Migranten im Stadtteil Stade-Bützfleth sei Grund für die arabischsprachigen Plakate, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Hoffnung sei, damit möglichst viele potenzielle Zeugen zu erreichen. Nach dem Raubüberfall werden mittlerweile rund 325 verschiedene Spuren verfolgt, ein heißer Tipp ist aber nicht darunter.

          Zwei maskierte Täter hatten am 9. September an Burmeisters Haustür geklingelt, die von seiner Ehefrau geöffnet wurde. Die Täter griffen sie und ihren Mann an und schlugen die beiden nieder. Burmeister starb an schweren Kopfverletzungen. Den Unbekannten gelang mit mehreren Tausend Euro Bargeld und Schmuck die Flucht.

          Vier Verdächtige befinden sich im Visier der Ermittlern. Beim Hauptbeschuldigten handelt es sich um einen 25-jährigen Deutsch-Libanesen, der sich vermutlich in den Libanon abgesetzt hat. Medienberichten zufolge ist möglicherweise einer der Beschuldigten ein 27-jähriger Enkel von Burmeister. Er soll seinen Besuch angekündigt haben, weshalb Burmeisters Frau die Tür öffnete und die Räuber eindringen konnten.

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