https://www.faz.net/-gum-90bpe

Obduktion angeordnet : Stand der Schütze von Konstanz unter Drogen?

  • Aktualisiert am

Mit einem amerikanischen Sturmgewehr erschoss ein Mann in der Nacht auf Sonntag den Türsteher einer Konstanzer Disko. Eine Patronenhülse auf dem Parkplatz vor der Diskothek zeugt noch am Montag von der Tat. Bild: dpa

Womöglich hat der Mann, der in Konstanz einen Türsteher erschoss und mehrere Menschen verletzte, am Tatabend Drogen konsumiert. Eine Obduktion soll Aufschluss geben.

          Nach der tödlichen Schießerei an einer Konstanzer Diskothek soll eine Obduktion klären, ob der Täter unter Drogen stand. Die Untersuchung werde voraussichtlich noch im Laufe des Tages durchgeführt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Neben einem möglichen Drogeneinfluss würden auch die Todesursache des 34-Jährigen sowie weitere Verletzungen geklärt. Auch der Leichnam eines bei der Schießerei getöteten Türstehers werde obduziert.

          Der 34 Jahre alte Todesschütze hatte in der Nacht zum Sonntag mit einem amerikanischen Sturmgewehr Schüsse an dem Club im Konstanzer Industriegebiet abgefeuert. Dabei wurde ein Türsteher getötet, drei Menschen wurden schwer und sieben leicht verletzt. Der Täter starb nach einem Schusswechsel mit der Polizei später im Krankenhaus.

          Der Mann irakisch-kurdischer Herkunft war als Kind im Jahr 1991 nach Deutschland gekommen. Er war vorbestraft unter anderem wegen Körperverletzung und Drogendelikten. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei handelte der Angreifer als Einzeltäter, einen Terror-Hintergrund gibt es den Behörden zufolge nicht.

          Weitere Themen

          Kalifornien sagt E-Zigaretten den Kampf an

          Nach Todesfall : Kalifornien sagt E-Zigaretten den Kampf an

          Nach einem Todesfall durch E-Dampfer zieht der Pazifikstaat Konsequenzen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat unter anderem eine millionenschwere Aufklärungskampagne angekündigt.

          Würde ein Register helfen?

          Fehlbildungen bei Geburten : Würde ein Register helfen?

          Nachdem der Fall dreier Säuglinge mit ähnlichen Fehlbildungen an den Händen bekannt geworden war, fordern Ärzte nun ein nationales Meldesystem. Die Bundesländer reagieren indes zurückhaltend.

          Bielefeld existiert! Oder?

          Stadt sieht sich bestätigt : Bielefeld existiert! Oder?

          Den rund 2000 Teilnehmern der „Bielefeld-Million“ ist der Beweis für die Nicht-Existenz der Stadt misslungen. Ob das die Verschwörungstheorie wirklich aus der Welt schafft?

          Topmeldungen

          Demnächst möglicherweise seltener zu sehen: „Zu vermieten“-Schild an einem Haus in Berlin-Schöneberg.

          F.A.Z. exklusiv : Mietendeckel schadet den Mietern

          Der Mietendeckel in Berlin soll das Wohnen bezahlbar halten. Doch die Studie eines renommierten Forschungsinstituts zeigt jetzt: Tatsächlich könnte er genau das Gegenteil bewirken.
          Spaniens amtierender Ministerpräsident Pedro Sanchez nach dem Treffen mit König Felipe

          Regierungsbildung gescheitert : Stillstand in Spanien

          Pedro Sánchez hat keine Mehrheit im Parlament. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wird im November ein neues Parlament gewählt. Doch die politische Blockade könnte andauern.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.