https://www.faz.net/-gum-90bpe

Obduktion angeordnet : Stand der Schütze von Konstanz unter Drogen?

  • Aktualisiert am

Mit einem amerikanischen Sturmgewehr erschoss ein Mann in der Nacht auf Sonntag den Türsteher einer Konstanzer Disko. Eine Patronenhülse auf dem Parkplatz vor der Diskothek zeugt noch am Montag von der Tat. Bild: dpa

Womöglich hat der Mann, der in Konstanz einen Türsteher erschoss und mehrere Menschen verletzte, am Tatabend Drogen konsumiert. Eine Obduktion soll Aufschluss geben.

          1 Min.

          Nach der tödlichen Schießerei an einer Konstanzer Diskothek soll eine Obduktion klären, ob der Täter unter Drogen stand. Die Untersuchung werde voraussichtlich noch im Laufe des Tages durchgeführt, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Neben einem möglichen Drogeneinfluss würden auch die Todesursache des 34-Jährigen sowie weitere Verletzungen geklärt. Auch der Leichnam eines bei der Schießerei getöteten Türstehers werde obduziert.

          Der 34 Jahre alte Todesschütze hatte in der Nacht zum Sonntag mit einem amerikanischen Sturmgewehr Schüsse an dem Club im Konstanzer Industriegebiet abgefeuert. Dabei wurde ein Türsteher getötet, drei Menschen wurden schwer und sieben leicht verletzt. Der Täter starb nach einem Schusswechsel mit der Polizei später im Krankenhaus.

          Der Mann irakisch-kurdischer Herkunft war als Kind im Jahr 1991 nach Deutschland gekommen. Er war vorbestraft unter anderem wegen Körperverletzung und Drogendelikten. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei handelte der Angreifer als Einzeltäter, einen Terror-Hintergrund gibt es den Behörden zufolge nicht.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          2:2 gegen Ungarn : Ein denkwürdiges deutsches Drama

          Es ist ein Abend des puren Nervenkitzels: Lange droht dem DFB-Team ein Debakel wie bei der WM. Der eingewechselte Leon Goretzka verhindert das EM-Vorrundenaus mit dem späten Ausgleich gegen Ungarn.
          Britney Spears will sich mit nunmehr 39 Jahren von der Vormundschaft ihres Vaters befreien. (Archivbild von 2019)

          Anhörung vor Gericht : Britney Spears fordert Ende von Vormundschaft

          Seit 13 Jahren verwaltet ihr Vater als Vormund das Vermögen von Popstar Britney Spears. Nun äußerte sich die 39-Jährige vor einer Richterin zu dieser Situation: Sie sei nicht glücklich, deprimiert, vor allem aber wütend.
          Hoffnung auf Herdenimmunität: Menschen in der Fußgängerzone der Münchener Innenstadt

          Neue RKI-Zahlen : Immer mehr Delta-Infektionen

          Die Inzidenzen sinken weiter. Doch laut RKI hat sich der Anteil der Delta-Variante bei den Neuinfektionen seit vergangener Woche fast verdoppelt. Dennoch: Die Bundesländer bleiben gelassen.
          Der Berliner Erzbischof Heiner Koch am 29. Januar bei der Vorstellung des Missbrauchsgutachtens für das Erzbistum Berlin

          Missbrauch im Erzbistum Berlin : Ein Erzbischof ringt um Worte

          Die Beschäftigung mit dem Trauma sexualisierter Gewalt höre nie auf, berichtet ein Opfer. Sie müsse sich dafür rechtfertigen, für die Kirche zu arbeiten, berichtet eine Seelsorgerin. Eine Anhörung in Berlin erschüttert Erzbischof Koch.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.