https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/nuernberg-halsbrecherische-flucht-von-mann-ueber-die-daecher-erfolglos-18145299.html

Filmreife Szenen : Mann flüchtet vor Verhaftung über Dächer von Nürnberg

  • Aktualisiert am

Blick über die Dächer Nürnbergs, die bei dem Polizeieinsatz zum Hauptschauplatz wurden (Archivbild). Bild: dpa

Am Samstagmorgen hat ein Mann in Nürnberg versucht, seiner Verhaftung zu entgehen – mit einer Flucht über die Dächer der Stadt. Die Feuerwehr baute ein Sprungtuch auf, weil der 34 Jahre alte Mann immer wieder abzurutschen drohte.

          1 Min.

          Die Festnahme eines mit Haftbefehl gesuchten Mannes hat in Nürnberg für filmreife Szenen gesorgt. Als Polizisten die Tür zur Wohnung des Vierunddreißigjährigen von einem Schlüsseldienst öffnen ließen, flüchtete der Mann am Samstagmorgen durch ein kleines Fenster auf das Dach des Mehrfamilienhauses.

          Wie eine Polizeisprecherin sagte, versuchte er danach, durch Sprünge auf andere Dächer seiner Verhaftung zu entgehen.

          Die Feuerwehr baute ein Sprungtuch auf, weil der 34 Jahre alte Mann immer wieder abzurutschen drohte. Um den Mann nicht aus den Augen zu verlieren, kletterten Polizisten auf eine Feuerwehr-Drehleiter. Nach etwa einer Stunde gab der Mann auf. Er blieb unverletzt und kam in ein Gefängnis.

          Weswegen genau der Mann mit Haftbefehl gesucht wurde, wollte die Polizeisprecherin nicht sagen. Er hätte seine Festnahme aber durch die Zahlung einer Geldsumme verhindern können, erklärte sie.

          Topmeldungen

          Donald Trump – hier unter der Woche vor dem Trump Tower in New York – hat die Opferrolle einstudiert.

          Geheime Dokumente : Trump steht nicht über dem Gesetz

          74 Millionen Amerikaner hielten Trump 2020 die Treue. Bidens Staatsanwälte werden die wenigsten von ihnen umstimmen – im Gegenteil. Doch darauf darf die Justiz keine Rücksicht nehmen.
          Selbstironie, noch in der schlimmsten Lage: Salman Rushdie

          Attentat auf Salman Rushdie : Fatwa, unfassbar

          Salman Rushdie hatte nach dem Mordaufruf gegen ihn jahrzehntelang versucht, dem Fatalismus zu entrinnen und Freiheit zurückzugewinnen – in der Fiktion und im Leben. Das Attentat auf ihn zeigt die Grausamkeit der Realität.
          Männertrio: Habeck, Scholz und Lindner (v.l.n.r.) im Mai in Meseberg.

          Koalition in Krisenzeiten : Die Fortschritte der Ampel

          Trotz Krieg und Krise hält Kanzler Scholz an seinem Optimismus fest. Aber Fortschritte im Kleinen sind etwas ganz anderes als Fortschritt im Ganzen.
          Schwaches Bild von sich selbst: Wer unter dem Impostor-Syndrom leidet, traut seiner eigenen Berufsbiographie nicht über den Weg.

          Impostor-Syndrom : Wenn man sich niemals gut genug fühlt

          Ein geringes Selbstwertgefühl kann im Beruf dazu führen, dass Hochqualifizierte denken, ihre Stellung gar nicht verdient zu haben. Das Phänomen hat einen Namen: Impostor-Syndrom. Doch was können Betroffene dagegen unternehmen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.