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Durchsuchungen auch in NRW : Internationale Razzia gegen Cyberkriminalität

  • Aktualisiert am

Ein Mitarbeiter von Hewlett Packard zeigt im Cyberabwehrzentrum von HP auf einen Computermonitor, auf dem ein Quellcode angezeigt wird. Bild: dpa

Über 1000 Einsatzkräfte haben eine internationale Razzia gegen Cyberkriminalität durchgeführt. Gleich mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen waren im Fokus der Ermittlungen.

          Bei einer internationalen Razzia gegen Internet- und Computerkriminalität hat es am Dienstag auch in Nordrhein-Westfalen Durchsuchungen gegeben. An dem Großeinsatz gegen Cyberkriminalität waren die Polizeibehörden von neun Bundesländern sowie Litauens und Kroatiens beteiligt. Insgesamt seien rund 1000 Kräfte im Einsatz gewesen, teilte die federführende Polizei Göttingen mit. Auch das Landeskriminalamt NRW war eingeschaltet. „In mehreren NRW-Städten hat es Durchsuchungen gegeben“, sagte die Sprecherin des Landeskriminalamtes Heidi Conzen. Nach dpa-Informationen gab es unter anderem eine Durchsuchung in Dorsten (Kreis Recklinghausen).

          Hintergrund ist laut Polizei Göttingen ein Cyberkriminalitäts-Ermittlungsverfahren wegen Straftaten im Bereich des Kriegswaffenkontrollgesetzes, des Waffengesetzes, des Sprengstoffgesetzes und des Betäubungsmittelgesetzes.

          Einzelheiten, Hintergründe und Ergebnisse des Einsatzes wollten Polizei Göttingen sowie die Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität der Staatsanwaltschaft Göttingen am Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Göttingen veröffentlichen.

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