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Mitglied der Backstreet Boys : Nick Carter weist Vorwurf der Vergewaltigung zurück

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Nick Carter bei der Premiere von „Backstreet Boys: Show 'Em What You're Made Of“ im Jahr 2015 Bild: AFP

Eine Frau hat Nick Carter verklagt, weil er sie 2001 nach einem Konzert im Bundesstaat Washington vergewaltigt haben soll. Der Anwalt des Sängers nennt die Vorwürfe „völlig unwahr“.

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          Der amerikanische Sänger Nick Carter wehrt sich gegen Missbrauchsvorwürfe. Wie die 39 Jahre alte Shannon Ruth am Donnerstag bei einer Pressekonferenz sagte, zwang das Mitglied der „Backstreet Boys“ sie 2001 nach einem Konzert in Tacoma (Washington) zu Oralsex und vergewaltigte sie vaginal.

          Während des angeblichen Übergriffs im Tourbus der Band soll Carter die damals Siebzehnjährige, die unter Autismus und Zerebralparese leidet, auch als „behinderte kleine Schlampe“ beschimpft haben.

          Zudem infizierte der Sänger seinen Fan angeblich mit einer Geschlechtskrankheit. „Der Vorwurf zu einem Vorfall vor mehr als 20 Jahren ist nicht nur juristisch wertlos, sondern auch unwahr“, ließ Carter einige Stunden später durch einen Anwalt mitteilen.

          Der Sänger deutete an, Ruth sei von ihrem Anwalt überzeugt worden, von ihm missbraucht worden zu sein. Der Jurist Mark Boskovich ließ derweil wissen, neben der 39-Jährigen weitere drei mutmaßliche Opfer des Sängers zu vertreten. Auch sie hätten sich an der Schadenersatzklage gegen Carter beteiligt.

          Schon in der Vergangenheit waren Missbrauchsvorwürfe gegen den 42 Jahre alten Sänger („Everybody“) laut geworden. Im Jahr 2017 warf Melissa Schuman, früher Sängerin der Girlgroup „Dream“, ihrem ehemaligen Freund vor, sie zu Sex gezwungen zu haben.      

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