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Nach Empörung : New Yorker Polizei beendet Einsatz von Roboterhund

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Hat nicht nur Fans: Roboter der amerikanischen Firma Boston Dynamics (hier bei einer Vorführung in Hamburg im April 2021) Bild: dpa

Er ist ferngesteuert, mit Kameras ausgestattet und hat in New York nicht alle begeistert: Der Roboterhund eines Bostoner Unternehmens soll zukünftig nicht mehr die New Yorker Polizei unterstützen.

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          Nach scharfer Kritik beendet die New Yorker Polizei ihren Einsatz eines Roboterhundes. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, wurde der Vertrag mit der Herstellerfirma Boston Dynamics gekündigt. Der vierbeinige Roboter mit dem Spitznamen Digidog, der zu Erkundungen in gefährlichen Situationen eingesetzt wird, geht an das Unternehmen zurück. Eigentlich wäre der Vertrag mit einem Umfang von 94.000 Dollar (rund 78.000 Euro) bis August gelaufen.

          Die New Yorker Polizei hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, als sie den ferngesteuerten und mit Kameras ausgestatteten Roboter im Februar bei einer Festnahme in einem sozialen Wohnungsbau eingesetzt hatte. Die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez sprach von einer „robotischen Boden-Überwachungsdrohne“.

          Die Bürgerrechtsorganisation ACLU warnte, die mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Roboter könnten eines Tages polizeiliche Entscheidungen treffen. Kritiker sahen den Roboter zudem als Symbol für die zunehmende Militarisierung der Polizei. Die New Yorker Polizei hatte dagegen erklärt, der High-Tech-Roboter könne „Leben retten, Menschen schützen, Polizisten schützen“.

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