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Neue Genspur der Polizistenmörderin : Einbruch in Einfamilienhaus im Bottwartal

Trauerzug nach dem Heilbronner Polizistenmord - nun hat die mutmaßliche Täterin wieder zugeschlagen Bild: ddp

Seit 2001 hinterließ die mysteriöse Heilbronner Polizistenmörderin an dreißig Tatorten ihre DNA-Spuren. Doch selbst die intensive Fahndung der Sonderkommission hält die mutmaßliche Täterin von neuen Straftaten nicht ab.

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          Seit 2001 hat die mysteriöse Heilbronner Polizistenmörderin an dreißig Tatorten ihre DNA-Spuren hinterlassen. Ihr werden mehrere Morde und unzählige Einbrüche zur Last gelegt. Doch bisher gelang es der Polizei nicht, die Täterin zu identifizieren. Die intensive Fahndung der „Sonderkommission Parkplatz“ hält die äußerst brutal auftretende mutmaßliche Täterin offenbar von neuen Straftaten nicht ab.

          Rüdiger Soldt
          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Wie die Polizeidirektion Heilbronn jetzt mitteilte, hat die unbekannte weibliche Täterin in der Nacht zum 10. April zweifelsfrei in ein Einfamilienhaus in dem kleinen Ort Gronau (Bottwartal), nordöstlich von Ludwigsburg gelegen, eingebrochen. Gestohlen wurden ein Laptop und eine Spiegelreflexkamera. Während des Einbruchs schliefen die 42 Jahre alte Bewohnerin und ihre drei Töchter.

          Verweigerung des Tests oder Flucht ins Ausland

          Die Polizei will nun wissen, ob und wer in Gronau verdächtige Personen und Fahrzeuge beobachtet haben könnte. Die Polizei hat seit der Ermordung der damals 22 Jahre alten Polizistin Michéle Kiesewetter auf der Heilbronner Theresienwiese am 25. April 2007 in diesem Fall mehr als 600 DNA-Spuren ausgewertet.

          Einige Frauen weigern sich bis heute, an den Tests teilzunehmen oder sind im Ausland auf der Flucht. Hinweise nimmt die Sonderkommission unter der Telefonnummer 07131-104-4444. Allerdings warnt die Polizei ausdrücklich davor, gegen die mutmaßliche Täterin eigenmächtig vorzugehen, weil sie als äußerst gewalttätig gilt.

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