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Nach Razzia in Aldenhoven : Verdächtigter Besitzer eines Kriegswaffen-Arsenals ist Soldat

  • Aktualisiert am

Ermittler hatten am 12. Oktober bei einer Razzia in Aldenhoven im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen ein umfangreiches Waffenlager bei dem Bundeswehroffizier entdeckt. Bild: dpa

Nach dem Fund eines Waffenlagers bei einer Razzia in Nordrhein-Westfalen gibt es nun weitere Details zum Verdächtigen: Der Mann ist Soldat der Bundeswehr. Er sei im Einsatzführungskommando tätig gewesen, bestätigte das Verteidigungsministerium.

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          Bei dem Verdächtigen, der in Aldenhoven westlich von Köln Kriegswaffen gehortet haben soll, handelt es sich um einen Soldaten der Bundeswehr. Das hat das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag in Berlin bestätigt. Der Mann sei im Einsatzführungskommando tätig gewesen. Seit Mittwoch sitzt der 32-Jährige in Untersuchungshaft.

          Die sichergestellten Waffen und die beschlagnahmte Munition stammten nach erster Bewertung nicht aus Bundeswehrbeständen, so das Ministerium. Es seien allerdings auch „eingestufte“ Dokumente gefunden worden, die nun Gegenstand der Ermittlungen seien.

          Bei einer Razzia in Aldenhoven im Kreis Düren hatten Ermittler ein Waffenlager mit Kriegswaffen entdeckt. Die Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft richten sich gegen einen 32-Jährigen – wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz.

          In einem Neubauviertel waren die Ermittler auf Schusswaffen, Granaten, Handgranaten und Minen gestoßen. Weil auch unbekannte Chemikalien in dem Haus entdeckt wurden, zogen die Einsatzkräfte einen Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Bewertung der Funde hinzu.

          Das Verfahren war durch einen Fund am Frankfurter Flughafen ins Rollen gekommen: Der Zoll hatte ein Paket mit Schalldämpfern abgefangen, das der 32-Jährige aufgegeben haben soll. Deswegen leiteten die Behörden ein Verfahren ein und erwirkten einen Durchsuchungsbeschluss. Ein politischer Hintergrund sei derzeit nicht erkennbar, hatte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitgeteilt.

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