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Streit um Waffenentzug : Mutmaßlicher Reichsbürger wegen Nötigung vor Gericht

  • Aktualisiert am

Ein mutmaßlicher Reichsbürger ist wegen Nötigung vor Gericht. Bild: dpa

Mehrere Handfeuerwaffen wurden einem mutmaßlichen Reichsbürger entzogen. Der Mann forderte 100.000 Dollar Schadensersatz und steht nun vor Gericht.

          Ein mutmaßlicher Reichsbürger muss sich wegen versuchter Nötigung des Landrats des Kreises Offenbach vor dem Darmstädter Landgericht verantworten. Das Amtsgericht Langen hatte den 62 Jahre alten Mann aus Dreieich im Oktober 2017 in der Sache zu drei Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Vor dem Landgericht wird die Berufung des Angeklagten verhandelt.

          Laut Anklage war der mutmaßliche Täter nicht damit einverstanden, dass der Landkreis Offenbach vor über einem Jahr seine acht Gewehre und sieben Handfeuerwaffen einziehen wollte. Er hatte im Mai 2017 den Landrat in zwei Briefen beschuldigt, unrechtmäßig zu handeln und 100.000 US-Dollar Schadenersatz gefordert.

          Das Waffenbesitzrecht hatte die Waffenbehörde des Kreises wegen eines anderen Urteils widerrufen. Seit Herbst 2017 sind laut Landkreis Offenbach Waffen und Munition auch sichergestellt. Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik Deutschland, ihre Einrichtungen und amtliche Bescheide nicht an.

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