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Kidd Creole : Rap-Legende unter Mordverdacht

  • -Aktualisiert am

Kidd Creole (zweiter von rechts) 2007 mit seiner alten Band „Grandmaster Flash and the Furious Five“ Bild: AP

In den achtziger Jahren wurde er als Mitglied der Gruppe „Grandmaster Flash and the Furious Five“ berühmt, jetzt soll Kidd Creole einen Obdachlosen getötet haben. Der frühere Rapper arbeitete als Wachmann in der Nähe des Tatortes

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          Der amerikanische Musiker Kidd Creole, der in den achtziger Jahren als Mitglied der Gruppe „Grandmaster Flash and the Furious Five“ berühmt wurde, steht unter Mordverdacht. Die New Yorker Polizei nahm den Siebenundfünfzigjährigen am Mittwoch fest, weil er in der Nacht zuvor einen Obdachlosen getötet haben soll. Nach den bisherigen Ermittlungen stach Nathaniel Glover, wie der frühere Rapper bürgerlich heißt, den 55 Jahre alten John Jolly wiederholt in die Brust. Der betrunkene Jolly, der wegen Vergewaltigung und mehrerer Waffenvergehen acht Jahre in amerikanischen Gefängnissen verbrachte, soll sich Glover an der Third Street in Midtown unerwartet genähert haben. Um die vermeintlich sexuellen Avancen zu beenden, stach der Musiker angeblich zu. Der bewusstlose Jolly wurde später von Touristen entdeckt. Er starb im Krankenhaus.

          Bei den Ermittlungen stieß die Polizei durch ein Überwachungsvideo auf Glover. Nach einem Bericht von „New York Daily News“ arbeitete der frühere Rapper als Wachmann in der Nähe des Tatortes. Glover hatte die Gruppe „Grandmaster Flash and the Furious Fiv„e Mitte der siebziger Jahre in der Bronx gegründet. Durch Titel wie „The Message“, der als einer der besten Hip-Hop-Songs aller Zeiten gilt, und „Freedom“ wurde die Band in den frühen Achtzigern zu den meist gespielten Hip-Hop-Formationen der Vereinigten Staaten. Nach Auseinandersetzungen um Tantiemen trennte sich Grandmaster Flash and the Furious Five 1988 endgültig.

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