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SEK-Einsatz in Hochhaus : Drei Verletzte nach Messerangriff in Monheim

  • Aktualisiert am

Spezialeinsatzkräfte verlassen das Haus in Monheim, in dem es zu der Messerattacke kam. Bild: dpa

In einem Hochhaus in Monheim am Rhein ist es am Mittwochabend zu einem bewaffneten Angriff gekommen: Ein Mann verletzte drei Menschen mit einem Messer und drohte dann, in die Tiefe zu springen.

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          Ein 20-Jähriger hat in einem Hochhaus in Monheim am Rhein drei Menschen mit einem Messer verletzt. Eine 31-jährige Frau sei mit schweren Verletzungen am Hals in ein Krankenhaus gekommen, zwei Männer seien leicht verletzt worden, teilte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag mit.

          Der Angreifer, der augenscheinlich unter Drogen gestanden habe, löste einen Großeinsatz aus. Nach rund zweieinhalb Stunden wurde der Monheimer von einem Spezialeinsatzkommando überwältigt und festgenommen. Er wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

          Über den genauen Ablauf und den Grund der Tat konnte die Polizei zunächst nichts sagen. In welcher Beziehung der Messerstecher zu seinen Opfern stand, war zunächst unklar. Verwandt seien sie nicht und der 20-Jährige habe in dem Hochhaus auch nicht gewohnt.

          Die Polizei war am Mittwochabend gegen 22 Uhr zu dem Hochhaus gerufen worden. Auch Beamten habe der Mann mit einem Messer gedroht. Er kündigte dann an, aus dem 13. Stock in die Tiefe zu springen. Polizisten umstellten das Gebäude.

          Mehrere Bewohner mussten auf Anordnung der Polizei ihre Wohnungen verlassen. Gegen 0.45 Uhr überwältigten die Beamten den Mann und verletzten ihn dabei leicht. Er musste ärztlich versorgt werden.

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