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Mörder von elf Frauen : Chinesischer „Jack the Ripper“ zum Tode verurteilt

  • Aktualisiert am

Gao Chengyong am Volksgericht der nordwestchinesischen Stadt Baiyin Bild: Reuters

Er soll insgesamt elf Frauen und Mädchen vergewaltigt, ermordet und anschließend ihre Leichen geschändet haben. Gegen sein Todesurteil will Gao Chengyong keine Berufung einlegen.

          Ein chinesisches Gericht hat einen Serienmörder zum Tode verurteilt, der wegen der bestialischen Weise, wie er seine weiblichen Opfer zurichtete, von den Medien auch chinesischer „Jack the Ripper“ genannt wurde. Das Volksgericht der nordwestchinesischen Stadt Baiyin sprach den 53-jährigen Gao Chengyong am Freitag schuldig, insgesamt elf Frauen und Mädchen vergewaltigt und ermordet und anschließend ihre Leichen geschändet zu haben.

          Gao ging meist nach demselben Muster vor: Er folgte Frauen, die rote Kleidungsstücke trugen, bis zu ihnen nach Hause, vergewaltigte und tötete sie, danach zerstückelte er ihre Leichen. Einigen seiner Opfer entnahm er Medienberichten zufolge die Fortpflanzungsorgane. Sein jüngstes Opfer war acht Jahre alt.

          Gao beging seine Morde zwischen 1988 und 2002 in Gansu und der benachbarten Inneren Mongolei. Doch erst 2016 kam die Polizei ihm auf die Spur, als ein Onkel wegen eines kleinen Vergehens festgenommen und dessen DNA getestet wurde. Daraus schlossen die Ermittler, dass der Frauenmörder ein Verwandter sein müsse.

          Als Motiv für die brutalen Morde vermutete die Polizei neben sexueller Perversion auch Frauenhass. Nach Angaben des Gerichts verzichtete der 53-Jährige auf eine Berufung.

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