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Streit um Dokumentation : Michael Jackson zieht postum vor Gericht

  • -Aktualisiert am

„Leaving Neverland“ hatte ein weiteres Mal die Vorwürfe befeuert, Jackson habe mindestens zwei Jungen sexuell missbraucht. Bild: AP

Im vergangenen Jahr sorgte die Dokumentation „Leaving Neverland“ für Furore – und befeuerte die Missbrauchsvorwürfe gegen Michael Jackson. Nun zieht der Musiker postum gegen den Sender HBO vor Gericht.

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          Michael Jackson zieht postum gegen den Sender HBO vor ein Schiedsgericht. Ein kalifornisches Berufungsgericht bestätigte am Montag eine frühere Entscheidung, nach der sich HBO wegen der Missbrauchsdokumentation „Leaving Neverland“ mit den Nachlassverwaltern des „King of Pop“ auseinandersetzen muss. Die Nachlassverwalter verlangen 100 Millionen Dollar, da Dan Reeds zweiteiliger Dokumentarfilm angeblich gegen eine Vereinbarung über Verunglimpfung verstößt.

          HBO hatte der sogenannten Non-Disparagement Clause vor den Dreharbeiten zu Jacksons Tour „Dangerous“ im Jahr 1992 zugestimmt. Die Dokumentation „Leaving Neverland“ hatte nach der Premiere während des Sundance Film Festivals 2019 aber ein weiteres Mal die Vorwürfe befeuert, Jackson habe mindestens zwei Jungen sexuell missbraucht.

          Der Sender HBO wirft Jacksons Nachlassverwaltern vor, die Klausel über das Verbot von Verunglimpfungen lediglich ins Feld zu führen, um mutmaßliche Opfer des vor elf Jahren verstorbenen Sängers („Thriller“) zum Schweigen zu bringen.

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