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Vermutung: Rockermilieu : Sechs Verletzte nach Schüssen in Mannheim

  • Aktualisiert am

Die Spurensicherung sammelt eine Patronenhülse vor einer Gaststätte im Stadtteil Waldhof auf. Bild: dpa

Mitten in der Nacht fallen in einem Mannheimer Stadtteil Schüsse. Mehrere Menschen werden verletzt. Bei der Polizei ermittelt eine Sondergruppe mit 20 Beamten, vermutet wird eine Auseinandersetzung im Rockermilieu.

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          Bei einem Streit vor einem Lokal in Mannheim sind sechs Männer im Alter zwischen 35 und 45 Jahren durch Schüsse verletzt worden. Sie wurden in umliegende Kliniken gebracht, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Samstag mitteilten. Ein erster Hinweis führte die Ermittler ins Rockermilieu.

          Beim Kriminalkommissariat Mannheim wurde eine Ermittlungsgruppe aus 20 Beamten mit dem Codenamen „Jakob“ eingerichtet. Nach der Tat sei mindestens ein Unbekannter in einem dunklen Auto vom Tatort geflüchtet, wie es von den Behörden weiter hieß. Eine Fahndung sei zunächst erfolglos geblieben.

          Die Hintergründe der Tat waren anfangs nicht bekannt. Womöglich weise die Tat einen Bezug zu einer Rockergruppe auf. Dazu werde weiter ermittelt. Während der Tat habe ein für die Rocker-Szene typisches Motorrad vor dem Lokal gestanden, hieß es.

          Falls es Neuigkeiten gebe, sollten diese am Montag mitgeteilt werden, erläuterte die Mannheimer Polizei am Wochenende.

          Zu der Auseinandersetzung in Waldhof war es in der Nacht zum Samstag gegen Mitternacht gekommen. Die verletzten Männer haben den Angaben zufolge alle die deutsche Staatsangehörigkeit und sind nicht in Lebensgefahr.

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          Ob ein oder mehrere Täter die Schüsse abgegeben haben, war zunächst unklar, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die Kräfte in Mannheim werden bei der Sicherung und Auswertung von Spuren von Experten des Kriminaltechnischen Instituts am Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) unterstützt.

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