https://www.faz.net/-gum-9mxvf

400-PS-Gefährt : Mann verschwindet bei Probefahrt mit Ferrari

  • Aktualisiert am

Wertvoller Ferrari: Erstbesitzer soll Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine gewesen sein. Bild: dpa

Als ein Verkäufer mit einem vermeintlichen Kunden bei der Probefahrt die Plätze wechseln wollte, passierte es: Der Unbekannte gab mit dem mehr als zwei Millionen Euro teuren Ferrari Gas – und wurde seitdem nicht mehr gesehen.

          Bei der Probefahrt mit einem mehr als zwei Millionen Euro teuren Ferrari von 1985 hat ein dreister Autodieb Gas gegeben und ist mit dem Boliden verschwunden. Der Unbekannte habe sich als Kaufinteressent ausgegeben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Als Verkäufer und vermeintlicher Kunde bei der Probefahrt die Plätze wechselten, passierte es: Der Unbekannte, kaum am Steuer, gab an einer Bundesstraße in Neuss mit dem roten 400-PS-Gefährt Gas. Den Verkäufer ließ er auf der Straße stehen.

          Der seltene Ferrari 288 GTO war von einem Oldtimerhandel für mehr als zwei Millionen Euro angeboten worden. Zur Tatzeit hatte er das amtliche Kennzeichen D-06073. Erstbesitzer soll Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine gewesen sein.

          Dem Autodieb könnte allerdings ein Missgeschick noch zum Verhängnis werden. Bevor er verschwand, habe er sich fotografieren lassen, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittler prüfen nun eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann.

          Weitere Themen

          R. Kelly bleibt in Haft

          Neue Missbrauchsvorwürfe : R. Kelly bleibt in Haft

          R. Kelly muss hinter Gitter bleiben. Ein Gericht in Chicago lehnt seine Freilassung gegen Kaution ab. Der frühere R&B-Star wird mit neuen und immer schwereren Vorwürfen sexuellen Missbrauchs konfrontiert.

          Topmeldungen

          CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer

          Kritik an AKK : „Eine Zumutung für die Truppe“

          Aus der Opposition gibt es heftige Kritik an der Ernennung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin. Kanzlerin und Union würden die „gebeutelte Bundeswehr“ für Personalspielchen missbrauchen, beklagt die FDP.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.