https://www.faz.net/-gum-9uryv

In Nürnberg : Mann an Heiligabend vor U-Bahn gestoßen

  • Aktualisiert am

In Nürnberg ist ein Mann vor eine U-Bahn gestoßen worden. Bild: dpa

Offenbar infolge eines Streits hat ein 32 Jahre alter Mann einen anderen in das Gleisbett der Nürnberger U-Bahn geschubst. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

          1 Min.

          In Nürnberg ist am Heiligabend ein Mann vor eine U-Bahn gestoßen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, steht ein 32-Jähriger unter Tatverdacht. Er war den Angaben zufolge nach dem Vorfall geflüchtet, wurde aber nach weniger als einer Stunde gefasst. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

          Zwischen dem Tatverdächtigen und einem 33-Jährigen soll es laut Polizei auf einem Bahnsteig der U-Bahn im Hauptbahnhof zu Streit gekommen sein. Dabei soll der Verdächtige den anderen Mann auf die Gleise gestoßen haben. Der 33-Jährige wurde daraufhin unter dem Triebwagen der einfahrenden Bahn eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr geborgen und ins Krankenhaus gebracht. Beide Männer sind der Polizei zufolge irakische Staatsangehörige.

          Für die sofort eingeleitete Fahndung wurden den Polizei-Angaben zufolge Aufnahmen des Verdächtigen aus den Videokameras am Bahnsteig eingesetzt. Diese Bilder wurden an die Polizeistreifen weitergeleitet. Der aufgrund der Bilder identifizierte Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und sollte einem Haftrichter vorgeführt werden.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          In Karlsruhe wird ein Verdächtiger am Samstag abgeführt.

          Zerschlagene Terrorzelle : Sie planten Bürgerkriegsszenarien

          Eine überregionale rechtsextreme Terrorzelle stand offenbar kurz davor, einen schweren Anschlag zu verüben. Die Mitglieder fanden sich wohl im Netz und radikalisierten sich. Nun kam heraus, welche Pläne sie hatten und wie sie gestoppt wurden.
          In einem Landtag: Björn Höcke, AfD-Fraktionschef, und weitere Mitglieder der AfD-Fraktion verfolgen in Erfurt die Regierungserklärung von Ministerpräsident Ramelow (Linke)

          AfD und Linke : Streitbare Demokratie

          Ob eine Partei vom Verfassungsschutz beobachtet wird, hängt auch vom Verhalten ihres Führungspersonals ab. Und hier marschiert die AfD bewusst in Richtung Verfassungsfeindlichkeit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.