https://www.faz.net/-gum-9fci9

Täter unbekannt : Mann bei Auseinandersetzung an Hamburger Einkaufszentrum angeschossen

  • Aktualisiert am

Beamte sichern Beweise am Tatort Nahe des Einkaufszentrums. Bild: dpa

Mindestens zwei Schüsse fallen am Mittwochnachmittag nahe des Einkaufszentrums, einer trifft den Mann ins Bein. Drei Männer fliehen. Am Tatort finden die Beamten die Waffe und Drogen – vermutlich gehören sie dem Verletzten.

          Bei einer Auseinandersetzung an einem Einkaufszentrum in Hamburg ist ein Mann durch einen Schuss ins Bein verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war der 39 Jahre alte Mann laut ersten Ermittlungsergebnissen dort am Mittwochnachmittag mit mehreren Unbekannten in Streit geraten, woraufhin mindestens zwei Schüsse fielen. Er blieb verletzt zurück, mindestens drei Männer flohen.

          Von Zeugen alarmierte Polizisten fanden bei dem 39-Jährigen eine scharfe Schusswaffe und Drogen. Auch gegen den Verletzten wird deshalb ermittelt. Es werde davon ausgegangen, dass Waffe und Rauschgift ihm gehörten, hieß es. Als Hintergrund der Tat werde eine Auseinandersetzung im Bereich der Drogenkriminalität vermutet.

          Im Rahmen der Fahndung nach den Tätern durchsuchten Spezialkräfte der Polizei auch U-Bahntunnel, der Zugverkehr in dem Bereich wurde gestoppt. Nach Polizeiangaben hatte mehrfach eine Alarmanlage an einem nahen U-Bahnhof ausgelöst. Es bestand die Möglichkeit, dass sie in den Tunnel gelaufen seien. Die Suche erbrachte aber nichts.

          Nach Beobachtungen von Zeugen flüchteten die Gesuchten in eine andere Richtung und fuhren mit einem Auto davon. Das Fahrzeug fanden Polizisten später in schleswig-holsteinischen Glinde bei Hamburg. Die Ermittlungen in dem Fall dauerten an.

          Weitere Themen

          Nichts gesehen, nichts gehört

          Todesfall in Chemnitz : Nichts gesehen, nichts gehört

          Der Prozess zum gewaltsamen Tod von Daniel H. im August 2018 kommt nur mühsam voran. Kaum ein Zeuge will sich an das genaue Tatgeschehen erinnern können. Blutverschmierte Hände werfen weitere Fragen auf.

          Topmeldungen

          Österreichs Regierung am Boden : Von der Musterehe zum Rosenkrieg

          Aus den Rissen in der türkis-blauen Koalition wurden durch die Ibiza-Affäre in beeindruckender Geschwindigkeit Gräben. Die Neuwahl ist für Sebastian Kurz eine Chance, mehr Stimmen für die ÖVP zu gewinnen – aber sie birgt auch ein großes Risiko.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.