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Blaulicht in Rhein-Main : Mann auf Standstreifen getötet – Polizei warnt vor Schockanrufen

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Einsatz: In Gernsheim mussten Polizisten eine deutlich zu groß geratene Geburtstagsparty beenden (Symbolbild) Bild: dpa

In Hofheim verlor ein 78 Jahre alter Mann auf einer Bundesstraße das Leben. 25 junge Leute haben in Gernsheim gefeiert, bis die Polizei kam. Ordnungshüter warnen vor Corona-Schockanrufen, einer Enkeltrick-Spielart.

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          Hofheim Ein 78 Jahre alter Autofahrer ist am Dienstag bei Hofheim im Main-Taunus-Kreis auf dem Standstreifen einer Bundesstraße von einem Wagen erfasst und tödlich verletzt worden. Der Mann habe sein Auto verlassen, um Schnee vom Dach des Wagens zu entfernen, teilte die Polizei mit. Ein in gleicher Richtung fahrender 28 Jahre alter Mann erfasste mit seinem Wagen den Greis, der noch an der Unfallstelle starb. Der Jüngere sei durch den ausgelösten Airbag verletzt worden und habe einen Schock erlitten. Ein drittes Auto drehte sich nach dem Bremsen. Ein Sachverständiger soll nun den Unfall untersuchen.

          Gernsheim Die Polizei hat in Gernsheim im Kreis Groß-Gerau eine Geburtstagsparty mit etwa 25 Gästen aufgelöst. Die jungen Menschen seien beim Anblick der Beamten geflüchtet, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung. Anwohner hatten die Party in der Nähe einer Grillhütte im Rheinpark am Montagabend gemeldet. Zehn Personen zwischen 15 und 20 Jahren konnten an der Flucht gehindert werden. Die minderjährigen Jugendlichen wurden zu ihren Eltern gebracht.

          Ein 15 Jahre alter Jugendlicher war beim Wegrennen gestolpert und verletzte sich. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen eingeleitet. Die Ermittlungen zu den geflüchteten Partyteilnehmern dauerten an.

          Kassel Unbekannte versuchen in Nordhessen mit betrügerischen Schockanrufen Profit aus der Corona-Pandemie zu schlagen. Dabei schildere ein angeblicher Arzt am Telefon, dass ein Angehöriger des Angerufenen als Corona-Notfall im Sterben liege, sagte ein Sprecher der Polizei in Kassel am Dienstag. Dann folgten Geldforderungen, zum Beispiel wegen eines Transports in ein anderes Krankenhaus oder wegen teurerer Medikamente. Mehrere Bürger haben sich laut Polizei bereits nach solchen Anrufen an die Ermittler gewandt. Es handele sich um Betrug.

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