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Mehr als 330 Verdächtige : Großeinsatz gegen Mafia in Italien

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Großeinsatz gegen Mafia in Italien: Polizeifahrzeuge stehen auf einer gesperrten Straße in der Gegend von Vibo Valentinia (Standbild aus einem Video). Bild: dpa

Erpressung, Mord, Geldwäsche: 330 Menschen hat die Polizei in Italien bei einer großangelegten Aktion gegen die Mafia festgenommen. Auch in Deutschland, der Schweiz und Italien werden Verdächtige gesucht.

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          Bei einem Großeinsatz gegen die Mafia sind der Polizei in Italien Hunderte Verdächtige ins Netz gegangen. Bei dem Schlag gegen die kalabrische ’Ndrangheta müssten 330 Menschen entweder in Untersuchungshaft oder in Hausarrest, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Ein Verdächtiger werde auch in Deutschland gesucht, sagte ein Polizeisprecher. Festnahmen habe es in Deutschland aber nicht gegeben. Betroffen von den Ermittlungen sind auch die Schweiz und Bulgarien.

          An der Aktion waren rund 2500 Polizisten beteiligt. Güter im Wert von 15 Millionen Euro wurden beschlagnahmt.

          Die Aktion konzentrierte sich auf die kalabrische Gegend Vibo Valentina, erstreckte sich aber auch auf viele andere Regionen in Italien. Den Verdächtigen wird unter anderem Erpressung, Mord, Geldwäsche und Zugehörigkeit zu einer mafiösen Organisation vorgeworfen.

          Operationen gegen die Mafia sind in Italien an der Tagesordnung – die jetzige ist allerdings außergewöhnlich groß. Die ’Ndrangheta gilt als die mächtigste Mafiaorganisation im internationalen Drogenhandel. Auch in Deutschland hat die ’Ndrangheta seit Jahren ein festes Standbein.

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