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Terrorismus : Lkw-Anschlag von Nizza: Verdächtiger in Italien festgenommen

  • Aktualisiert am

Spurensicherer am Tatort in Nizza, an dem am 14. Juli 2016 86 Menschen durch einen LKW-Anschlag getötet wurden. Bild: dpa

Bei dem Attentat vor fast fünf Jahren waren 86 Menschen getötet worden, darunter auch drei Deutsche. Die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ übernahm die Verantwortung für den Anschlag.

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          Knapp fünf Jahre nach dem verheerenden Lkw-Anschlag im südfranzösischen Nizza mit 86 Toten ist in Italien ein mutmaßlicher Komplize des Attentäters festgenommen worden. Der 28-jährige albanische Mann werde verdächtigt, ein Mittäter zu sein, teilte die italienische Polizei in der Nacht zu Donnerstag mit. Er solle Waffen an den Attentäter verkauft haben, berichteten italienische Medien. Der mit einem europäischen Haftbefehl Gesuchte sei in der Nähe der Stadt Caserta nördlich von Neapel festgenommen worden.

          Am 14. Juli 2016, dem französischen Nationalfeiertag, war Mohamed Lahouaiej Bouhlel auf der Flaniermeile Promenade des Anglais in Nizza mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Letztlich gab es 86 Todesopfer, mehr als 200 Menschen wurden verletzt. Unter den Toten des Attentats waren auch drei Deutsche. Der Gewalttäter wurde nach der Tat erschossen. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ reklamierte die Tat damals für sich.

          Zweiter Anschlag im vergangenen Jahr

          Die südfranzösische Hafenstadt war erst Ende Oktober wieder Schauplatz eines mutmaßlich islamistischen Anschlags geworden: Ein Angreifer tötete in einer Kirche drei Menschen und wurde dann von Polizisten schwer verletzt. Bei Anschlägen kamen in Frankreich in den vergangenen Jahren weit über 250 Menschen ums Leben.

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