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Kurz vor Trumps Amtsende : Letzte Exekution durch Bundesjustiz unter Trump vollstreckt

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Dustin Higgs im Gefängnis in Pennsylvania im Jahr 2015 (Archivbild) Bild: AP

Trotz vieler Proteste hat die amerikanische Bundesjustiz eine weitere Todesstrafe vollstreckt: Der wegen des Mordes an drei Frauen verurteilte Dustin Higgs wurde hingerichtet. Er beteuerte bis zuletzt seine Unschuld.

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          Wenige Tage vor dem Ende der Amtszeit des abgewählten amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist in den Vereinigten Staaten ein weiterer nach Bundesrecht verurteilter Mann hingerichtet worden. Wie der Sender CNN meldete, wurde die Todesstrafe an Dustin John Higgs am Samstagmorgen vollstreckt. Es sei die 13. und letzte Hinrichtung nach Bundesrecht, seit das Justizministerium diese im Juli 2019 wieder eingeführt habe.

          Higgs war im Jahr 2000 für die Ermordung von drei jungen Frauen im Jahr 1996 verurteilt worden. Er hatte stets seine Unschuld beteuert. „Ich möchte sagen, dass ich ein unschuldiger Mann bin“, zitierte CNN als seine letzten Worte.

          Die Trump-Regierung hatte die Vollstreckung von Todesurteilen im vergangenen Jahr nach einem gewonnenen Rechtsstreit wieder aufgenommen. Während viele Bundesstaaten die Todesstrafe vollstrecken, hatte es zuvor seit 2003 keine Hinrichtung durch die Bundesjustiz mehr gegeben. Der künftige Präsident Joe Biden – ein Demokrat – hat sich für die Abschaffung der Todesstrafe durch die Bundesjustiz ausgesprochen. Der Republikaner Trump ist ein Befürworter der Todesstrafe.

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