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Leiter der Drogenfahndung verhaftet : Polizei fordert konsequente Strafverfolgung

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Drogenskandal bei der Kemptener Polizei: Im Spind des Leiters der Drogenfahndung sollen 1,5 Kilogramm Kokain gefunden worden sein Bild: dpa

Im Spind des Leiters der Drogenfahndung in Kempten sollen 1,5 Kilogramm Kokain gefunden worden sein. Kollegen fordern eine umfängliche Aufklärung.

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          Der Leiter der Drogenfahndung in Kempten ist wegen Besitzes von Rauschgift verhaftet worden. Kollegen der Kempener Polizei fordern eine umfängliche Aufklärung und konsequente Strafverfolgung. „Es muss ohne ein Tabu ermittelt werden“, sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern, Hermann Benker, am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Dabei gehe es auch um die grundsätzliche Frage, „ob man in unserem System etwas verbessern muss“.

          Im Spind des Leiters der Drogenfahndung im Polizeipräsidium sollen 1,5 Kilogramm Kokain entdeckt worden sein. Wie er in den Besitz des Rauschgifts kam und ob er mit den Drogen gehandelt hat, war zunächst unklar. Der 52 Jahre alte Fahnder sitzt seit mehr als einer Woche in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft in München und das Landeskriminalamt ermitteln.

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