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Mit Messerstichen in den Hals : Junges Paar ermordet Mann und wirft Leiche in die Fulda

  • Aktualisiert am

Die Leiche warf das Paar in die Fulda (Archivfoto). Bild: dpa

Ein junges Pärchen aus Sachsen soll einen Mann in Thüringen ermordet und seine Leiche in Hessen in die Fulda geworfen haben – wegen eines Autos. Beide sitzen in Untersuchungshaft.

          Ein junges Paar aus Zwickau hat einen Mord an einem 45 Jahre alten Mann aus dem thüringischen Gera gestanden. Gegen die 17-Jährige und ihren 20 Jahre alten Freund sei am Samstag Haftbefehl erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Zwickau am Montag mit. Beide hätten weitgehend eingeräumt, in den frühen Morgenstunden des 11. November den 45-Jährigen in Gera mit Messerstichen in den Hals und den Oberkörper getötet zu haben. Ihr Motiv: Sie wollten an sein Auto gelangen.

          Die Leiche des Mannes sollen sie in den Kofferraum gelegt haben. Sie fuhren damit Richtung Bad Hersfeld und warfen den Toten in die Fulda. Das Opfer konnte trotz aufwendiger Suche durch die hessische Polizei noch nicht gefunden werden.

          Das Pärchen wurde den Angaben zufolge am 11. November in Frankfurt am Main gestellt. Dort sei es aufgrund seines Verhaltens auf einem Parkplatz einem Security-Mann aufgefallen, der die Polizei alarmierte, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Eine Überprüfung habe zunächst ergeben, dass die 17-Jährige seit dem 2. November als vermisst gemeldet gewesen sei. Danach kamen die Ermittlungen ins Rollen.

          Die Polizei sucht zur weiteren Aufklärung des Falles nach einem älteren Mann, der das Paar als Anhalter von Altenburg nach Ronneburg (beides Thüringen) mitgenommen hat. Außerdem werden weitere mögliche Zeugen gesucht, die Angaben zu der seit 2. November andauernden Tour des Pärchens machen können.

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