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Kritik an Polizei nach Oppenau : „Was könnt ihr überhaupt noch?“

Nach dem Einsatz verspottet: In den sozialen Netzwerken steht die Polizei in der Kritik. Bild: dpa

Die Polizei wird wegen der bislang vergeblichen Fahndung nach dem „Waldläufer“ zum Ziel von Spott. Auf Facebook hat der Gesuchte sogar schon einen Fanclub. Das macht den Ermittlern zusätzlich Arbeit.

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          Zur Fahndung nach Yves R., dem „Waldläufer“ von Oppenau, finden sich in sozialen Medien viele hämische und beleidigende Kommentare auf Kosten der Polizei. „Der Robin Hood vom Schwarzwald hat bis jetzt durchgehalten! Aber augenscheinlich schießwütige Spezialeinheiten lassen schon mal aus Frust und Langeweile vermutlich halbautomatische Waffen sprechen“, schreibt „Die alternative Posaune“ auf Twitter. „Ist es Euch nicht selber peinlich? Eure Unfähigkeit häuft sich! Was könnt ihr überhaupt noch? Blitzen und Radarpistole bedienen?“, postet ein anderer Kommentator.

          Rüdiger Soldt
          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Viele twittern auch „Rambo“-Bilder zu den Nachrichten über die Fahndung und wollen damit wohl eine gewisse Bewunderung für R. ausdrücken. Andere solidarisieren sich mit dem vorbestraften, schwer bewaffneten Tatverdächtigen: „Der Fritze in Oppenau hat bis jetzt noch niemandem geschadet, sehe ich das richtig? Hat einige Polizisten vorgeführt, tja, zu dumm. Ansonsten scheint er genau zu wissen, war tut und ich hoffe, dass er nicht alternativlos über den Haufen geschossen wird.“ Und „Almöhi“ meint: „Moderner Robin Hood entwaffnet die Männer des Sheriffs von (...) Oppenau und wird jetzt wie ein Vogelfreier gejagt.“

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