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Kriminalität : Polizei erschießt Bankräuber in Ratingen

  • Aktualisiert am

Zwei Bankräuber, die sich als Weihnachtsmänner verkleidet hatten, sind von einer Polizeistreife in Ratingen gestellt worden. Beim folgenden Schußwechsel starb ein Täter, ein Polizist wurde schwer verletzt.

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          Nach einem Banküberfall in Ratingen (Nordrhein- Westfalen) ist am Donnerstag ein Täter erschossen worden, ein zweiter Bankräuber und ein Polizist wurden schwer verletzt. Die beiden Täter hatten nach ersten Erkenntnissen die Bank als Weihnachtsmänner verkleidet wenige Minuten vor Geschäftsschluß überfallen. Auf der Flucht waren sie zwei Polizeibeamten aufgefallen, die zufällig in Zivilkleidung vorbeikamen. Dabei sei es zum Schußwechsel gekommen, teilte ein Polizeisprecher mit.

          Der verletzte Täter habe danach seine Flucht fortgesetzt. Er sei kurze Zeit später von einem Unbekannten im Kofferraum eines Autos zum Krankenhaus gebracht worden. Die näheren Umstände stehen noch nicht fest. Der Verletzte habe mehrere Schußwunden. Ob das Auto, mit dem er in die Klinik transportiert wurde, etwas mit der Tat zu tun hat, sei völlig offen. „Wir wissen nicht, ob das Fahrzeug im Zusammenhang mit der Tat steht“, sagte Polizeisprecher Frank Sobotta.

          Bei dem Überfall waren nach Polizeiangaben Angestellte und Kunden in der Bank. Einige hätten einen Schock erlitten. „In der Bank ist es sicher ruhiger zugegangen als anschließend draußen“, sagte Sobotta. Insgesamt habe die Polizei 20 Zeugen registriert. Es war noch nicht entschieden, ob die Vernehmungen in der Nacht stattfinden sollten.

          Der Zustand des schwer verletzten Polizeibeamten sei „stabil“. Die Polizei ging davon aus, daß die Bankräuber bei ihrer Flucht Beute dabei hatten. Wo das Geld geblieben ist, konnte der Polizeisprecher nicht sagen.

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