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Vor Krankenhaus in L.A. : „Wir hoffen, dass sie sterben“

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Beamte kontrollieren den Eingang des Krankenhauses in Los Angeles, in dem die beiden schwerverletzten Polizisten operiert werden. Bild: Reuters

Ein Unbekannter hat in Compton bei Los Angeles in einen Polizeiwagen gefeuert und zwei Beamte schwer verletzt. Während die Polizisten operiert wurden, versammelten sich Demonstranten vor dem Krankenhaus, die ihnen den Tod wünschten.

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          Nach Schüssen in einen Streifenwagen, bei dem zwei Beamte des Sheriffbüros im Bezirk Los Angeles schwer verletzt wurden, hat die Behörde 100.000 Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgeschrieben. Der Unbekannte hatte am Samstagabend (Ortszeit) mehrere Male in den Streifenwagen gefeuert, der vor einer Metrostation in Compton südlich von Los Angeles parkte.

          Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten, wie sich der etwa 30 Jahre alte Schütze mit dunkler Hautfarbe dem Auto von hinten näherte, bevor er aus unmittelbarer Nähe durch das Fenster der Beifahrerseite mehrere Schüsse in das Wageninnere abgab. Als der Schütze flüchtete, setzten die angeschossenen Beamten, eine 31 Jahre alte Frau und ein 24 Jahre alter Mann, einen Notruf ab. Sie wurden mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in das St. Francis Medical Center in Lynwood gebracht.

          Während die Polizeibeamten operiert wurden, versammelten sich vor dem Krankenhaus einige Dutzend Demonstranten, die immer wieder „We hope they die“ („Wir hoffen, dass sie sterben“) skandierten. Zudem versperrten sie die Zufahrt zur Notaufnahme. Der Sheriff von Los Angeles, Alex Villanueva, machte für das Verbrechen auch die Ressentiments gegen die Polizei durch die Bewegung „Black Lives Matter“ verantwortlich. „Worte haben Folgen. Es war eine feige Tat“, sagte Villanueva bei einer Pressekonferenz in der Nacht zu Sonntag.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump, der am Wochenende die Brandgebiete im Westen des Landes besuchte, nannte die Schüsse derweil die Tat eines „Tieres“. „Wenn die Polizeibeamten sterben, sollte bei einem schnellen Verfahren die Todesstrafe verhängt werden. Das ist der einzige Weg, so etwas zu stoppen“, twitterte der Republikaner. Joe Biden, der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, sprach sich derweil allgemein gegen Gewalt aus. „Die, die sie begehen, sollten gefasst und bestraft werden“, schrieb der frühere Vizepräsident, der Anfang November gegen Trump antritt, bei Twitter.

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