https://www.faz.net/-gum-9rbe7

Wohnwagen durchsucht : Kinderpornografie-Verdacht auf Campingplatz in Herford

  • Aktualisiert am

Auch die Wohnung des Mannes wurde bereits durchsucht. (Symbolbild) Bild: dpa

Nach einer anonymen Anzeige haben Ermittler einen Wohnwagen auf einem Campingplatz in Herford durchsucht. Dem Eigentümer wird neben dem Besitz von Kinderpornographie auch ein Verstoß gegen das Waffenrecht vorgeworfen.

          1 Min.

          Im Zusammenhang mit dem Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie haben Ermittler Wohnwagen auf einem Campingplatz in Herford untersucht. „Es gibt keinen Zusammenhang mit Lügde“, betonte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Bielefeld. Es gehe nicht um Kindesmissbrauch, der Fall habe nicht annähernd die Dimension wie in Lügde. Das „Westfalen-Blatt“ hatte am Mittwoch über die Wohnwagen-Untersuchung berichtet. Die Polizei hatte am Dienstag nur den Fall an sich publik gemacht.

          Die Ermittlungen waren nach einer anonymen Anzeige eingeleitet worden, die dem Herforder neben dem Besitz von Kinderpornografie auch einen Verstoß gegen das Waffenrecht vorwarf. Der Verdächtige habe sich zu den Vorwürfen eingelassen. In welchem Umfang, wollte die Staatsanwaltschaft nicht mitteilen. Bislang gebe es keine Hinweise dafür, dass der Verdächtige Kinderpornografie hergestellt oder verbreitet haben könnte.

          Aufgrund des Hinweises war am Montag die Wohnung des Mannes durchsucht worden. Es seien erhebliche Datenmengen, unter anderem mehrere Hunderte CDs, sichergestellt worden. Ob auch in den Wohnwagen etwas gefunden wurde, blieb unklar. Die Ermittlungen in dem Verfahren stünden am Anfang. Die Auswertung der Daten werde einige Zeit in Anspruch nehmen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Mike Pence, wird nicht beim Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump kooperieren.

          Trump-Impeachment : Giuliani und Pence verweigern Kooperation

          Die beiden Vertrauten von Präsident Trump sehen sich durch die Verfassung geschützt und lassen eine Frist zur Vorlage von Dokumenten in der Ukraine-Affäre verstreichen. Den Amtsenthebungsprozess betrachtet Giulianis Anwalt als eine „verfassungswidrige, grundlose und illegitime Untersuchung“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.