https://www.faz.net/-gum-7qnag

Model-Mugshot : „Wir lieben böse Jungs“

  • -Aktualisiert am

„Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“, bekannte eine Dame im Internet – Häftling Jeremy Meeks Bild: Stockton Police Department

So schnell kann aus einem Kriminellen ein Frauenschwarm werden: Nachdem die kalifornische Polizei ein Foto von Jeremy Meeks auf Facebook stellte, hält die versammelte Damenwelt den Atem an.

          1 Min.

          Jeremy Meeks verzaubert amerikanische Internetnutzerinnen. Innerhalb weniger Stunden nach der Veröffentlichung eines Polizeifotos des Gewohnheitsverbrechers aus Kalifornien klickten mehr als 33.000 Leute bei Facebook den „Gefällt mir“-Button. Mehr als 10.000 weitere Amerikanerinnen schwärmten in Kommentaren von Meeks’ blauen Augen, seiner gebräunten Haut und dem verträumten Blick. „Er ist der Grund, warum wir böse Jungs mögen. Manchmal haben sie einfach den perfekten Knochenbau“, schrieb eine Anhängerin des tätowierten Häftlings.

          Meeks war am Mittwoch bei der Razzia „Operation Feuerpause“ in Stockton, einer Verbrechenshochburg in Nordkalifornien, verhaftet und in ein Gefängnis des Bezirks San Joaquin gebracht worden. Wie das Stockton Police Department meldete, sollen sich inzwischen mehrere Filmemacher aus Hollywood nach dem attraktiven Straftäter erkundigt haben. Einige der neuen Fans sammeln zudem Spenden für Meeks Kaution, die das Gericht nach der Anklage wegen Bandenvergehen und illegalen Waffenbesitzes auf 900.000 Dollar festsetzte. „Die Bewährungsstrafe darf er gern bei mir zuhause absitzen. Ich habe auch Handschellen“, bot eine Anhängerin derweil in Anspielung auf den erwarteten Prozess an.

          Weitere Themen

          Fliegen und Fallen in Rekordzeit

          Bahnradfahren : Fliegen und Fallen in Rekordzeit

          Selbst am Ruhetag fährt sie auf der Rolle: Bahnradfahrerin Katharina tritt täglich stundenlang in die Pedale und besucht ein Sportgymnasium in Kaiserslautern.

          Topmeldungen

          Einen Schritt weiter: Der britische Premierminister Boris Johnson konnte sich mit den Rebellen einigen.

          Britisches Binnenmarktgesetz : Die EU bleibt hart

          Das britische Parlament hat beim umstrittenen Nordirland-Protokoll nun das letzte Wort. Die EU bleibt derweil hart – immerhin gab es wohl Fortschritte bei der jüngsten Verhandlungsrunde.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.