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Nach Begnadigung : Söring soll am Dienstag nach Deutschland zurückkehren

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Jens Söring 2003 in einem Gefängnis in Amerika Bild: dpa

Jens Söring saß wegen Doppelmordes drei Jahrzehnte in Amerika im Gefängnis. Am Dienstagvormittag könnte er in Frankfurt landen. In Deutschland droht ihm keine weitere Verfolgung.

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          Nach drei Jahrzehnten in amerikanischer Haft wird der wegen eines Doppelmordes verurteilte Deutsche Jens Söring laut einem Medienbericht in der kommenden Woche nach Deutschland zurückkehren. Wie der „Spiegel“ am Samstag unter Berufung auf deutsche Behörden berichtete, soll Söring am Montagabend in den Vereinigten Staaten in eine Linienmaschine nach Deutschland steigen. Der 53-Jährige werde voraussichtlich am Dienstagvormittag in Frankfurt am Main landen.

          Nach „Spiegel“-Informationen soll Sörings Abschiebung „zivil“ verlaufen: So werde er zwar von Polizeibeamten von einem Gefängnis im Bundesstaat Virginia zum Flughafen Dulles bei Washington begleitet, könne dann aber ohne polizeiliche Begleitung nach Deutschland fliegen. Am Flughafen wolle Söring bei einer Pressekonferenz ein kurzes Statement verlesen und darum bitten, dass er sich ohne großen Medienrummel ins normale Leben wieder eingliedern kann.

          In Deutschland droht Söring laut „Spiegel“ keine weitere Verfolgung, da die amerikanische Justiz seinen Fall bearbeitet und er dort mehr als 30 Jahre Haft abgesessen habe.

          Sörings Entlassung aus dem Gefängnis hatte für Schlagzeilen gesorgt. Der Sohn eines deutschen Diplomaten hatte fast 30 Jahre lang in Amerika im Gefängnis gesessen, weil er 1985 die Eltern seiner damaligen Freundin erstochen haben soll. Söring beteuert bis heute seine Unschuld. Ende November entschied das für Begnadigungen in Virginia zuständige Gremium, Söring aus dem Gefängnis zu entlassen und nach Deutschland abzuschieben.

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