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In Ligurien : Italienisches Dorf blitzt mehr als 58.000 Raser in 14 Tagen

  • Aktualisiert am

Elektronische Geschwindigkeitskontrollen sollen nun auch im Dörfchen Acquetico installiert werden. (Archivbild) Bild: Picture-Alliance

Die Anwohner beschwerten sich über die Raser im Dörfchen. Der Bürgermeister stellte daraufhin probeweise einen Blitzer auf. Das Ergebnis überraschte nicht nur ihn.

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          Im italienischen Dörfchen Acquetico haben sich die Anwohner über die Raserei der durchfahrenden Autos beschwert. Nachdem sich die Beschwerden Klagen häuften, stellte der Bürgermeister Alessandro Alessandri eine Kamera auf, um die Geschwindigkeitsübertretungen zu protokollieren. Er selbst hatte kaum mit dem Ergebnis gerechnet, das nach gut zwei Wochen auf seinem Tisch landete: In mehr als 58.500 Fällen rasten Autos durch die Ortschaft.

          Nun ist die staatliche Straße 28, die durch Acquetico in Ligurien führt, an dieser Stelle nicht etwa sonderlich verkehrsberuhigt. 50 Kilometer pro Stunde sind in der Ortschaft erlaubt. „Wir haben aber sogar einen Rekord von 135 Kilometer pro Stunde gemessen, um 16.45 Uhr in einer Ortschaft“, sagt Bürgermeister Alessandri. Er bezeichnet die Raserei gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa als „totale Verrücktheit, wenn man bedenkt, dass hier Menschen wohnen, die regelmäßig diese Straße überqueren müssen.“

          Nun sollen Blitzer in der Ortschaft eingerichtet werden. „Wir hoffen, dass die Geschwindigkeitsmesser eine gute Abschreckung für Autofahrer sind“, sagt Alessandri. Die Gemeinde wolle sich nicht an den Geldstrafen für die Raserei bereichern, sondern für Sicherheit im Stadtzentrum sorgen.

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