Getöteter Asylbewerber :
Schatten über Dresden

Lesezeit: 3 Min.
Blumen für den toten Asylbewerber: Hier wurde seine Leiche gefunden
Der Tod eines Asylbewerbers in Dresden scheint aufgeklärt, und wider die Befürchtungen war es wohl keine fremdenfeindliche Tat. Trotzdem bleibt das Schicksal von Khaled I. in der Pegida-Hochburg ein Politikum.

Der gewaltsame Tod des jungen Mannes aus Eritrea hing wie ein Schleier über Dresden. In der von wöchentlichen Großdemonstrationen der „Pegida“ und islamistischen Terrordrohungen aufgeheizten Stimmung trat das persönliche Schicksal des 20-Jährigen in der Stadt fast in den Hintergrund. Von Anfang an lag die Frage in Luft: War es ein fremdenfeindlicher Hintergrund oder ein Streit unter Asylbewerbern, gegen deren steigende Zahl seit Wochen Zehntausende in der „Pegida“-Hochburg auf die Straßen gehen?

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