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Beleidigungen und Drohungen : Schwimmbad führt nach Randale Ausweispflicht ein

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Am Freitag musste das Rheinbad zum dritten Mal mit Unterstützung der Polizei geräumt werden. (Archivbild) Bild: dpa

Nachdem das Rheinbad in Düsseldorf am Freitag zum wiederholten Male wegen randalierender Gäste geräumt werden musste, zieht das Schwimmbad nun Konsequenzen. Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister sieht Handlungsbedarf.

          Nach einer abermaligen Räumung wegen Randale führt das Düsseldorfer Rheinbad eine Ausweispflicht für Besucher ein. Die Regel solle ab Sonntag gelten, sagte eine Sprecherin der Stadt am Samstag. Am Freitagabend hatte die Polizei das Freibad wegen aggressiver Besucher auf Wunsch der städtischen Bädergesellschaft wiederholt geräumt.

          Laut Polizei waren etwa 60 junge Männer und Jugendliche an dem Tumult beteiligt. Es habe sich dabei ausschließlich um Personen nordafrikanischer Herkunft gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. Zum Zeitpunkt der Räumung waren 1500 Badegäste anwesend. Zwei Ermittlungsverfahren seien eingeleitet worden: eines wegen Beleidigung eines Polizisten, ein weiteres wegen Beleidigung und Bedrohung einer Bademeisterin.

          Das Rheinbad musste bereits zum dritten Mal in vier Wochen geräumt werden

          Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) sieht Handlungsbedarf. Die abermalige Provokation sei „vollkommen inakzeptabel“, erklärte er am Samstag. Die Bürger müssten sich jederzeit in den Bädern der Stadt sicher fühlen. Er werde sich vor Ort über die Missstände und mögliche Sofortmaßnahmen informieren und am Montag mit den Entscheidungsträgern im Rathaus über die notwendigen Konsequenzen sprechen.

          Das Rheinbad musste bereits zum dritten Mal innerhalb von vier Wochen wegen aggressiver Besucher geräumt werden. Am letzten Juni-Wochenende hatten sich nach Polizeiangaben dort mehrere Hundert Jugendliche und junge Männer zusammengetan. Ihrer Sprache und ihrem Aussehen nach, seien viele von ihnen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gewesen, hatte ein Polizeisprecher damals gesagt.

          Eine Sprecherin des Düsseldorfer Bäderbetriebs berichtete am Samstag, die Gruppen hätten Rutschbahn und Sprungturm für sich beansprucht. Eine Schwimmmeisterin, die einschritt, wurde laut Polizei beleidigt und bedroht.

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