https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/hundesitter-von-lady-gaga-zweiter-taeter-zu-haftstrafe-verurteilt-18238901.html

Sechs Jahre Gefängnis : Weitere Haftstrafe nach Überfall auf Lady Gagas Hundesitter

  • Aktualisiert am

Setzte eine Belohnung von einer halben Million Dollar für ihre Hunde aus: Popstar Lady Gaga Bild: dpa

Nach dem Raubüberfall auf den Hundesitter der Pop-Sängerin Lady Gaga hat ein US-Gericht den zweiten Täter zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt. Ryan Fischer war bei dem Angriff niedergeschossen worden.

          1 Min.

          Nach dem Überfall auf den Hundesitter von US-Popstar Lady Gaga Anfang 2021 ist ein zweiter Täter zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in Los Angeles verurteilte den 28-jährigen Lafayette Shon Whaley am Donnerstag wegen Raubüberfalls zu sechs Jahren Gefängnis. Vor einer Woche war bereits eine vierjährige Haftstrafe gegen einen 20-jährigen Komplizen verhängt worden.

          Drei Männer hatten im Februar 2021 Lady Gagas Hundeausführer Ryan Fischer attackiert, um die drei französischen Bulldoggen der Sängerin zu rauben. Einer der Täter schoss Fischer dabei nieder und verletzte ihn schwer. Die Angreifer konnten mit zwei der Bulldoggen – Koji und Gustav – flüchten, der dritte Hund – Miss Asia – entkam den Räubern.

          Die Polizei geht nicht davon aus, dass die Täter ursprünglich wussten, wem die Hunde gehören. Französische Bulldoggen sind auch ohne berühmte Besitzer sehr wertvoll: Hunde der begehrten Rassen werden für tausende Dollar verkauft.

          Lady Gaga bekam ihre Haustiere später zurück, nachdem sie eine Belohnung von einer halben Million Dollar ausgesetzt hatte. Eine Frau gab die Hunde bei der Polizei ab und erklärte, sie an einem Pfosten angeleint gefunden zu haben. Die angebliche Finderin wurde aber ebenfalls festgenommen - sie soll eine Komplizin der Täter sein.

          Der mutmaßliche Schütze wurde im vergangenen April wegen eines Behördenirrtums aus der Haft entlassen, wie die Polizei im Juli einräumen musste. Er wurde vergangene Woche wieder gefasst. Ihm werden unter anderem versuchter Mord, Raubüberfall, Verschwörung zum Raubüberfall und Angriff mit einer halbautomatischen Waffe zur Last gelegt.

          Topmeldungen

          Ziemlich bahnhofsviertelich: Sommerabend vor dem Kiosk Yok Yok

          Frankfurter Bahnhofsviertel : Der schönste Schandfleck Deutschlands

          Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist für die einen Verlockung, für die anderen Zumutung. So war es schon immer. Aber plötzlich wird es auch den glühendsten Verfechtern zu viel. Was hat sich geändert?
          Eine iranische Frau demonstriert mit abgeschnittenen Haaren vor dem Konsulat in Istanbul, um ihre Solidarität mit den Protesten in Iran auszudrücken.

          Proteste in Iran : Zermürbungstaktik der Demonstranten

          Die Proteste in Iran reißen nicht ab, und die Demonstranten passen ihre Methoden an. Als Erfolg gilt schon das Eingeständnis, dass Polizisten mit Erschöpfung zu kämpfen haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.