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Schusswechsel in Kalifornien : Demokraten fordern schärfere Waffengesetze

  • Aktualisiert am

Hillary Clinton fordert schärfere Waffengesetze. Bild: AP

Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Bernie Sanders rufen nach der Schießerei in Kalifornien auf Twitter nach schärferen Waffengesetzen. Donald Trump feuert die Polizei an.

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          Die Schießerei in San Bernardino hat erste politische Reaktionen hervorgerufen. Schon kurz nach den ersten Meldungen plädierte Barack Obama für eine schärfere Waffengesetzgebung in den Vereinigten Staaten. „Die Massenschießereien in diesem Land finden keine Parallele irgendwo in der Welt“, sagte er dem Fernsehsender CBS. „Das muss aufhören.“

          Seine Parteikollegen schlossen sich Obama an. Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, sie weigere sich, solche Zwischenfälle als normal zu betrachten.

          Gegenkandidat Bernie Sanders blies in das gleiche Horn. „Massenschießereien werden in dem Land zum Alltag“, twitterte er. „Die kranke und sinnlose Waffengewalt muss aufhören.“

          Gleichzeitig griffen die Demokraten auch die Republikaner an, die in den Vereinigten Staaten seit Jahren eine schärfere Waffengesetzgebung blockieren. Angesichts deren Bekundungen, nun für die Opfer zu beten, schimpfte der demokratische Senator Chris Murphy aus dem Bundesstaat Connecticut: „Ihre Gedanken sollten sich darum drehen, wie so etwas verhindert werden kann. Beten sollten sie um Vergebung, falls sie wieder nichts tun“.

          Eine politische Aussage hörte man von dem führenden republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump nicht. Er feuerte zunächst nur die Polizei an.

          Später fand er leisere Töne und kündigte für eine Wahlkampfveranstaltung eine Schweigeminute für die Opfer an.

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