https://www.faz.net/-gum-a5vfr

Nach Fund einer Frauenleiche : Ehemann unter Tatverdacht

  • -Aktualisiert am

Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen: In Rodgau wurde die Leiche einer Frau entdeckt. (Symbolbild) Bild: Ly, Martin

Die Polizei hat nach dem Fund einer Frauenleiche im hessischen Rodgau vorläufig den Ehemann festgenommen. Das Opfer wurde tot mit erheblichen Kopfverletzungen entdeckt.

          1 Min.

          Nach dem Fund einer Frauenleiche am Dienstag in Rodgau im Kreis Offenbach sitzt deren 34 Jahre alter Ehemann seit Mittwochnachmittag in Untersuchungshaft. Es bestehe der Verdacht des Totschlags, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

          Die Leiche der aus Obertshausen stammenden Achtundzwanzigjährigen war am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr von Mitarbeitern der Stadt Rodgau in einem Teich am Freizeitgebiet Gänsbrüh bei Rodgau-Dudenhofen entdeckt worden. Ihr Ehemann hatte die Mutter zweier kleiner Kinder zuvor als vermisst gemeldet. Die Gerichtsmedizin habe bei der Leiche später massive, durch stumpfe Gewalt verursachte Kopfverletzungen festgestellt, wie es hieß.

          Womit der Frau diese Verletzungen zugefügt wurden, sei noch unklar, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Offenbach. Auch zu den Hintergründen der Tat sei noch nichts bekannt. Die Polizei hatte den Ehemann der Frau  bereits am Dienstag vorläufig festgenommen. Zunächst habe aber lediglich ein Anfangsverdacht gegen den Mann bestanden, mit dem Tod der Frau etwas zu tun zu haben, hieß es.

          Bis zum späten Nachmittag hatte sich dieser Anfangsverdacht jedoch offenbar erhärtet, inzwischen gilt er als dringend tatverdächtig. Die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts liefen jedoch unabhängig von der Festnahme des Ehemannes weiter. Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen Montagnacht und Dienstagmorgen in dem Gebiet Gänsbrüh Beobachtungen gemacht haben, und bittet sie, sich unter 069-80981234 zu melden..

          Weitere Themen

          Pornos drehen für den Master

          FAZ Plus Artikel: Studentin in Geldnot : Pornos drehen für den Master

          Luisa besucht eine Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und verkauft Sexvideos, um ihr Studium zu finanzieren. Sie sagt, das fühle sich dreckig an. Doch der Geldmangel habe sie dazu getrieben, und andere Nebenjobs sind ihr zu zeitaufwendig.

          Topmeldungen

          Bundeskanzlerin Angela Merkel und Generalsekretär Paul Ziemiak beim digitalen Parteitag der CDU am Freitagabend.

          CDU-Parteitag : Die Kanzlerin spart sich das Lob

          Zu Beginn des CDU-Parteitags gibt es viel Schulterklopfen für die scheidende Vorsitzende Kramp-Karrenbauer – nur Angela Merkel spricht lieber über ihre eigenen Leistungen. Und Markus Söder vom spannenden Aufstieg.
          Trauer allerorten: In Brasielien nehmen die Totenzahlen zu.

          Chaos in Manaus : Brasilien von tödlicher Corona-Welle getroffen

          Den Krankenhäusern in Brasiliens Amazonas-Metropole Manaus geht der Sauerstoff aus. Schwerkranke Patienten werden nun per Charter-Maschine ausgeflogen. Und auch landesweit schnellen die Todeszahlen in die Höhe.
          Freundinnen: Luisa und Sophie wohnen zusammen in Frankfurt. Beide verdienen Geld mit Pornovideos, die sie selbst aufnehmen.

          Studentin in Geldnot : Pornos drehen für den Master

          Luisa besucht eine Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und verkauft Sexvideos, um ihr Studium zu finanzieren. Sie sagt, das fühle sich dreckig an. Doch der Geldmangel habe sie dazu getrieben, und andere Nebenjobs sind ihr zu zeitaufwendig.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.