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Schusswechsel in Hamm : Konvertit soll auf Polizisten geschossen haben

  • Aktualisiert am

Bei einem Einsatz im nordrhein-westfälischen Hamm ist es zu einem Schusswechsel zwischen einem Mann und einer SEK-Einheit gekommen. (Symbolbild) Bild: dpa

Bei einem Polizeieinsatz wegen illegalen Waffenbesitzes eröffnet ein Mann in Nordrhein-Westfalen das Feuer auf Polizisten. Er selbst wird von drei Kugeln der SEK-Beamten getroffen. Dem Staatsschutz war der Mann kein Unbekannter.

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          Bei einem Einsatz einer Spezialeinheit der Polizei ist es in Hamm zu einer Schießerei gekommen. Als die Beamten am Mittwochmorgen durch ein Fenster in ein Haus eindringen wollten, habe der Bewohner sofort das Feuer eröffnet, die Polizisten aber verfehlt, sagte Staatsanwalt Felix Giesenregen in Dortmund.

          Die Polizisten hätten zurückgeschossen. Drei Kugeln trafen den 42-Jährigen in die Beine. Er sei bereits in einem Krankenhaus operiert worden und nicht in Lebensgefahr.

          Nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis des Mannes war die Polizei wegen des Verdachts des illegalen Waffenbesitzes angerückt. Da man davon ausging, dass von dem 42-Jährigen eine Gefahr ausgehen könnte, war eine Spezialeinheit mit dem Einsatz betraut worden.

          Der Deutsche sei vor einiger Zeit zum Islam konvertiert und habe sich zeitweise salafistisch gekleidet. Er sei vom Staatsschutz auf islamistische Umtriebe überprüft worden - Anhaltspunkte seien dafür aber nicht entdeckt worden. Er sei nicht vorbestraft.

          Dafür hätten sich aber Anhaltspunkte für psychische Probleme des 42-Jährigen ergeben. Gegen ihn werde nun wegen versuchten Mordes ermittelt. Er habe sich zum Geschehen bislang nicht geäußert. Die Waffe, mit der er geschossen habe, sei sichergestellt worden.

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